
Stimmen zum Event
Auch wenn es nicht zu spontanen Kontakten zwischen den Jugendlichen und dem Künstler kam, sorgte das auf dem Schiff für gute Laune. Während die jungen Besucher sich auf den Hockern und Sofas bei Getränk und türkischen Spezialitäten amüsierten, beschwörte Say, umgeben von Freunden und Fans, mit Gershwin-Improvisationen schon mal etwas «Summertime». Da war die Stimmung perfekt – ja fast zu perfekt…. NLZ, 23.2.08
Hey! Das war ein wirklich toller Abend gestern!
Macht weiter so und vielen Dank fürs Organisieren.
Oliver (per Internet)
• Am besten gefiel mir das Klavierkonzert von Ravel, da ich die Finger des Pianisten Fazil Say beobachten konnte. Ich spiele nämlich selber auch Klavier. Ich fand es beeindruckend.
Das Violinenspiel von Patricia war faszinierend, weil sie die Musik selber mitlebt. (Manuela)
• Ich war beeindruckt von den Solisten wie vom Orchester. Es hat mir sehr gut gefallen und ich würde auch wieder hingehen. (Andrea)
Auch für junge Klassikhörer sind offensichtlich «Melodien, die ins Ohr gehen»,
wichtig, wie es Eva von Wyl formuliert. Auch deshalb war Prokofjews Romeo-
und Julia-Musik wohl ein erstklassiger Türöffner: «Die konnte ich mit all ihren Stimmungen und Melodien hören wie Filmmusik», sagt Jacqueline Kauf. Davon war auch C. Keiser begeistert: «Ich mag es, wenn das Orchester eine Gänsehautstimmung verbreiten kann.»
In der gut besuchten LSO U25 Party im Casineum wurde anschliessend nicht nur getanzt. Mit Bildern von LSO-Musikern und Sujets vom Konzertflyer wurde auch eine Art Show inszeniert, die die 19-jährige Gymnasiastin Jacqueline Kauf «mega modern» fand. Und die Party hatte auch jenen Besucher ins Konzert gelockt, der noch nie ein klassisches Konzert besucht hatte: «Dass man weiss, dass da auch viele andere Junge sind, ist schon toll.»
NLZ, 19.5.07