Sinfoniekonzerte

Der «Ring» ohne Worte

Saisoneröffnung

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Der «Ring» ohne Worte
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Freire Nelson Freire, Klavier

Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 g-Moll op. 40
Richard Wagner (1813 – 1883)
Der «Ring» ohne Worte (arr. von Lorin Maazel)

Es war zweifellos die Sensation der Saison, und alle Welt blickte nach Philadelphia, wo Sergej Rachmaninoff im März 1927 sein viertes Klavierkonzert zur Uraufführung brachte. Es ist sein eigenwilligstes und zugleich sein persönlichstes – und ein ausgesprochenes Wunschstück von Nelson Freire für seinen erneuten Gastauftritt beim Luzerner Sinfonieorchester. Die heute längst eingebürgerte und beim Publikum wie bei den Sinfonieorchestern gleichermassen beliebte Tradition, einzelne Orchesterstücke aus Wagners Opern konzertant aufzuführen, wurde einst vom Komponisten selbst begründet, und zwar in seinem Schweizer Exil in den 1850er-Jahren. In allen vier Teilen seines «Ring des Nibelungen» kommt dem Orchester in grossartigen Zwischenspielen eine zentrale Bedeutung zu. Lorin Maazel, einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit, hat diese zu einem opulenten, rein orchestralen Querschnitt durch den ganzen «Ring» zusammengefügt: Wagner pur sozusagen – ohne Gesang.

Horizonte
Zu diesem und weiteren Sinfoniekonzerten bieten wir ein Backstage-Angebot für Schulklassen an.


Patronat | V-Zug

Sinfoniekonzerte

Der «Ring» ohne Worte

Saisoneröffnung

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Der «Ring» ohne Worte
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Freire Nelson Freire, Klavier

Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 g-Moll op. 40
Richard Wagner (1813 – 1883)
Der «Ring» ohne Worte (arr. von Lorin Maazel)

Es war zweifellos die Sensation der Saison, und alle Welt blickte nach Philadelphia, wo Sergej Rachmaninoff im März 1927 sein viertes Klavierkonzert zur Uraufführung brachte. Es ist sein eigenwilligstes und zugleich sein persönlichstes – und ein ausgesprochenes Wunschstück von Nelson Freire für seinen erneuten Gastauftritt beim Luzerner Sinfonieorchester. Die heute längst eingebürgerte und beim Publikum wie bei den Sinfonieorchestern gleichermassen beliebte Tradition, einzelne Orchesterstücke aus Wagners Opern konzertant aufzuführen, wurde einst vom Komponisten selbst begründet, und zwar in seinem Schweizer Exil in den 1850er-Jahren. In allen vier Teilen seines «Ring des Nibelungen» kommt dem Orchester in grossartigen Zwischenspielen eine zentrale Bedeutung zu. Lorin Maazel, einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit, hat diese zu einem opulenten, rein orchestralen Querschnitt durch den ganzen «Ring» zusammengefügt: Wagner pur sozusagen – ohne Gesang.

Horizonte
Zu diesem und weiteren Sinfoniekonzerten bieten wir ein Backstage-Angebot für Schulklassen an.

 

Patronat | V-Zug

Sinfoniekonzerte

Reigen der Geister

Mittwoch, 18. November 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Reigen der Geister
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Gluzman Vadim Gluzman, Violine

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
«Gesang vom Reigen der Geister» op. 47
Bohuslav Martinu˚ (1890 – 1959)
Sinfonie Nr. 6 «Fantaisies symphoniques»
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

Ferruccio Busoni war ein künstlerisches Universalgenie: Komponist, Dirigent, Librettist, musikwissenschaftlicher Essayist, Musikpädagoge und – nicht zuletzt – einer der bedeutendsten Pianisten nicht nur seiner Zeit. Wahrlich gute Gründe für das Luzerner Sinfonieorchester, um sich in der laufenden Saison vermehrt auf diese vielfältig schillernde Persönlichkeit zu besinnen. Wie Busoni verlebte auch Bohuslav Martinu˚ kriegsbedingt wichtige Jahre im Schweizer Exil. Seine dreisätzige Sechste ist sein sinfonischer Schwanengesang und stiess sowohl bei der Pariser Uraufführung wie bei der amerikanischen Premiere auf sensationelle Begeisterung. Bereits zum vierten Mal ist Vadim Gluzman, der vom Geheimtipp längst zum weltweit umworbenen Meistergeiger avanciert ist, beim Luzerner Sinfonieorchester zu Gast. Diesmal mit dem Brahms-Konzert, das bei dieser Gelegenheit auch für eine CD-Produktion eingespielt wird.

CD-Produktion für BIS Records

Mit freundlicher Unterstützung der Martinu˚ Stiftung und der Marc Rich Foundation

Patronat | Sika Building Trust

Sinfoniekonzerte

Reigen der Geister

Donnerstag, 19. November 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Reigen der Geister
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Gluzman Vadim Gluzman, Violine

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
«Gesang vom Reigen der Geister» op. 47
Bohuslav Martinu˚ (1890 – 1959)
Sinfonie Nr. 6 «Fantaisies symphoniques»
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

Ferruccio Busoni war ein künstlerisches Universalgenie: Komponist, Dirigent, Librettist, musikwissenschaftlicher Essayist, Musikpädagoge und – nicht zuletzt – einer der bedeutendsten Pianisten nicht nur seiner Zeit. Wahrlich gute Gründe für das Luzerner Sinfonieorchester, um sich in der laufenden Saison vermehrt auf diese vielfältig schillernde Persönlichkeit zu besinnen. Wie Busoni verlebte auch Bohuslav Martinu˚ kriegsbedingt wichtige Jahre im Schweizer Exil. Seine dreisätzige Sechste ist sein sinfonischer Schwanengesang und stiess sowohl bei der Pariser Uraufführung wie bei der amerikanischen Premiere auf sensationelle Begeisterung. Bereits zum vierten Mal ist Vadim Gluzman, der vom Geheimtipp längst zum weltweit umworbenen Meistergeiger avanciert ist, beim Luzerner Sinfonieorchester zu Gast. Diesmal mit dem Brahms-Konzert, das bei dieser Gelegenheit auch für eine CD-Produktion eingespielt wird.

CD-Produktion für BIS Records

Mit freundlicher Unterstützung der Martinu˚ Stiftung und der Marc Rich Foundation

Patronat | Luzerner Kantonalbank

Sinfoniekonzerte

Das schlaue Füchslein

Arthur Waser Preis

Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Das schlaue Füchslein
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Slobodeniouk Dima Slobodeniouk, Leitung
Moreau Edgar Moreau, Violoncello

Leoš Janácek (1854 – 1928)
Suite aus der Oper «Das schlaue Füchslein» (orch. Václav Talich, rev. Václav Smetácek)
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Mit ihrer «tierisch» vergnüglichen, herrlich verspielten Musik gehört «Das schlaue Füchslein » zweifellos zu den originellsten Schöpfungen Janáceks. Kein Wunder, dass Talich, einer der bedeutendsten tschechischen Dirigenten, nur wenige Jahre nach der Uraufführung der Oper eine Konzertsuite mit den schönsten Passagen zusammenstellte – hinreissende Musik, Takt für Takt. Als deutscher Kontrapunkt zu so viel genuin böhmischer «Fuchs- und Waldromantik » zwei Höhepunkte der musikalischen Romantik mit Schumann und Brahms. Mit seinem Cellokonzert schrieb Schumann das erste bedeutende Werk für dieses solistisch bislang recht vernachlässigte Instrument. Das war derart neu und ungewohnt, dass er keinen Interpreten finden konnte und das Werk zeit seines Lebens nie zu hören bekam. Umgekehrt stiess Brahms’ Dritte von allem Anfang auf Begeisterung, ganz besonders bei seinem böhmischen Kollegen: «Welch herrliche Melodien sind da zu finden», schrieb Antonín Dvorák, «es ist lauter Liebe, und das Herz geht einem dabei auf.»

 

Patronat | Arthur Waser Stiftung

Sinfoniekonzerte

Das schlaue Füchslein

Arthur Waser Preis

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Das schlaue Füchslein
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Slobodeniouk Dima Slobodeniouk, Leitung
Moreau Edgar Moreau, Violoncello

Leoš Janácek (1854 – 1928)
Suite aus der Oper «Das schlaue Füchslein» (orch. Václav Talich, rev. Václav Smetácek)
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Mit ihrer «tierisch» vergnüglichen, herrlich verspielten Musik gehört «Das schlaue Füchslein » zweifellos zu den originellsten Schöpfungen Janáceks. Kein Wunder, dass Talich, einer der bedeutendsten tschechischen Dirigenten, nur wenige Jahre nach der Uraufführung der Oper eine Konzertsuite mit den schönsten Passagen zusammenstellte – hinreissende Musik, Takt für Takt. Als deutscher Kontrapunkt zu so viel genuin böhmischer «Fuchs- und Waldromantik » zwei Höhepunkte der musikalischen Romantik mit Schumann und Brahms. Mit seinem Cellokonzert schrieb Schumann das erste bedeutende Werk für dieses solistisch bislang recht vernachlässigte Instrument. Das war derart neu und ungewohnt, dass er keinen Interpreten finden konnte und das Werk zeit seines Lebens nie zu hören bekam. Umgekehrt stiess Brahms’ Dritte von allem Anfang auf Begeisterung, ganz besonders bei seinem böhmischen Kollegen: «Welch herrliche Melodien sind da zu finden», schrieb Antonín Dvorák, «es ist lauter Liebe, und das Herz geht einem dabei auf.»

Nachtkonzert

Am Donnerstag, 3. Dezember 2015 findet ein Nachtkonzert mit Edgar Moreau im Konzertsaal des KKL Luzern statt.
 

Patronat | Arthur Waser Stiftung

 

Sinfoniekonzerte

Cherubini zu Weihnachten

Traditionelles Weihnachtssingen

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Cherubini zu Weihnachten
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Clerc Charles Clerc, Sprecher Erzählung
Luzerner Mädchenchor Luzerner Mädchenchor, Anna-Katharina Kalmbach, Einstudierung
Luzerner Sängerknaben Luzerner Sängerknaben
Rex Eberhard Rex, Leitung
Konzertchor Klangwerk Luzern Konzertchor Klangwerk Luzern
Labbate Moana N. Labbate, Leitung
Kammerchor Luzern Kammerchor Luzern, Fausto Corbo, Einstudierung

Luigi Cherubini (1760 – 1842): Krönungsmesse in G-Dur (1819)
Traditionelle und neue Weihnachtslieder zum Mitsingen

Die Krönungsmesse in G-Dur von Luigi Cherubini verleiht dem diesjährigen Weihnachtssingen strahlende Festlichkeit. Klangfarbenreichtum und Expressivität prägen diese selten aufgeführte Festmesse, Chor und Orchester verbinden sich in allen dynamischen Schattierungen. Die grosse Chorgemeinschaft vereint eindrücklich alle Generationen und stimmt mit dem Publikum bekannte und traditionelle Weihnachtslieder an. Konzertante Musik, Lieder zum Mitsingen und durch den bekannten Fernsehmoderator Charles Clerc rezitierte, kurze Weihnachtstexte wechseln sich ab und stimmen auf Weihnachten ein.

 

Patronat | UBS

Sinfoniekonzerte

Tanti affetti

Neujahrskonzert

Freitag, 1. Januar 2016, 17.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Tanti affetti
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Lezhneva Julia Lezhneva, Sopran
Mikhail Antonenko, Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Ballettmusik aus der Oper «Idomeneo»
Wolfgang Amadeus Mozart
«Ch’io mi scordi di te?» – «Non temer, amato bene» KV 505
«Voi avete un cor fedele» KV 217
Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Ouvertüre zur Oper «Il Signor Bruschino»
Gioacchino Rossini
«Assisa a’ piè d’un salice», Canzone der Desdemona aus der Oper «Otello»
«Tanti affetti», Rondo finale der Elena aus der Oper «La donna del lago»
Gioacchino Rossini
Gewittermusik aus der Oper «La Cenerentola»
«Nacqui all’ affanno», Schlussszene der Cenerentola aus der Oper «La Cenerentola»


«Tanti affetti» – «so viele Gefühle» sind im Spiel, wenn Mozart und Rossini zum Neujahr angesagt sind. Traurige und melancholische, aber auch schalkhaft schmunzelnde, subtil triumphierende. Denn beide Komponisten waren nicht nur geniale musikalische Ausnahmetalente, sondern ebenso sehr profunde Kenner der weiblichen Psyche. Sobald bei Mozart und Rossini eine Frau die Opernbühne betritt, wird er spürbar, dieser ganz spezifische «odor di femina », wie es Don Giovanni so unübertrefflich nennt, und der musste es ja wissen. Vergleichbares gilt selbst für Mozarts Konzertarien, die ja – als sogenannte Einlagearien – speziell für bestimmte Opernaufführungen komponiert wurden. Ein denkbar weites «weibliches» Feld also, und Julia Lezhneva, die junge russische Sopranistin, die bereits 2011 den ECHO-Klassik als beste Nachwuchssängerin des Jahres entgegennehmen konnte, ist dafür perfekt prädestiniert.

Sinfoniekonzerte

Improvisationen zum Neuen Jahr

Neujahrskonzert

Samstag, 2. Januar 2016, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Improvisationen zum Neuen Jahr
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Montero Gabriela Montero, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Ballettmusik aus der Oper «Idomeneo»
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466
Improvisationen mit Gabriela Montero, dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Publikum
 

Mozart und Ballett? Die Frage ist umso berechtigter, als seine Ballettmusik zum «Idomeneo» kaum aufgeführt wird. Obwohl sie keineswegs als Quantité négligeable, sondern im Gegenteil als krönender Schluss – und damit wohl auch als Höhepunkt – der Oper geschrieben worden ist. Ganz anders das d-Moll-Klavierkonzert: Bereits Beethoven war derart begeistert und überwältigt von dieser Musik, dass er für den ersten und dritten Satz eigene Kadenzen komponierte. Diese werden bis heute von vielen namhaften Pianisten gespielt – es sei denn, sie ziehen es vor, eigene Kadenzen zu improvisieren. Und spätestens im zweiten Programmteil sind dann lauter Improvisationen angesagt. Denn Gabriela Montero verfügt über die unter klassischen Künstlern seltene Fähigkeit, über beliebige – auch vom Publikum gestellte – Themen sozusagen aus dem Stegreif zu improvisieren. Improvisation und Inspiration gehen dabei Hand in Hand, und auch das Luzerner Sinfonieorchester wird hier sein Talent einbringen.


Tonkajüte

Zu diesem Konzert bieten wir für Kinder ab 4 Jahren die Musikwerkstatt Tonkajüte an.

Sinfoniekonzerte

Königin von Saba & Schelomo

Mittwoch, 13. Januar 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Königin von Saba & Schelomo
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Boreyko Andrey Boreyko, Leitung
Capuçon Gautier Capuçon, Violoncello

Ottorino Respighi (1879 – 1936)
«Belkis, Regina di Saba», Auszüge aus der Ballettmusik
Ernest Bloch (1880 – 1959)
«Schelomo», hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Bei der Uraufführung von Respighis biblisch-orientalischer Ballettmusik «Belkis, Regina di Saba» sorgten 1932 an der Mailänder Scala etwa 600 Kostüme sowie eine persische Ballerina für einen ungewöhnlichen optischen Glamour. Für die ebenso glamouröse Musik stützte sich Respighi auf alte hebräische und orientalische Melodien, welche die legendären Zeiten des biblischen Königs Salomo aufleben lassen. Auf ähnliche Quellen, nämlich auf das Buch des Predigers Salomo, griff Ernest Bloch für seine hebräische Cello-Rhapsodie «Schelomo» zurück – ein Glanzstück im Repertoire der grossen Cellisten. Von ähnlich leidenschaftlich-expressiver Haltung zeugt auch Dvoráks Siebte – unter seinen neun Sinfonien ist sie sozusagen die «Pathétique», intensiv im Ausdruck und mitreissend in ihrer erhabenen, zuweilen düsteren «böhmischen» Dramatik.

Sinfoniekonzerte

Königin von Saba & Schelomo

Donnerstag, 14. Januar 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Königin von Saba & Schelomo
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Boreyko Andrey Boreyko, Leitung
Capuçon Gautier Capuçon, Violoncello

Ottorino Respighi (1879 – 1936)
«Belkis, Regina di Saba», Auszüge aus der Ballettmusik
Ernest Bloch (1880 – 1959)

«Schelomo», hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Bei der Uraufführung von Respighis biblisch-orientalischer Ballettmusik «Belkis, Regina diSaba» sorgten 1932 an der Mailänder Scala etwa 600 Kostüme sowie eine persische Ballerinafür einen ungewöhnlichen optischen Glamour. Für die ebenso glamouröse Musik stützte sich Respighi auf alte hebräische und orientalische Melodien, welche die legendären Zeiten des biblischenKönigs Salomo aufleben lassen. Auf ähnliche Quellen, nämlich auf das Buch des Predigers Salomo, griff Ernest Bloch für seine hebräische Cello-Rhapsodie «Schelomo» zurück – ein Glanzstück im Repertoire der grossen Cellisten. Von ähnlich leidenschaftlich-expressiver Haltung zeugt auch Dvoráks Siebte – unter seinen neun Sinfonien ist sie sozusagen die «Pathétique », intensiv im Ausdruck und mitreissend in ihrer erhabenen, zuweilen düsteren «böhmischen» Dramatik.

Gemeinschaftskonzert

Zwischen Exil und Emigration

IM RAHMEN DES MUSIKFESTIVALS SZENENWECHSEL DER HOCHSCHULE LUZERN

Mittwoch, 27. Januar 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Zwischen Exil und Emigration
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Junge Philharmonie Zentralschweiz Junge Philharmonie Zentralschweiz, Orchester der Hochschule Luzern
Sloane Steven Sloane, Leitung
Poltéra Christian Poltéra, Violoncello

Katharina Rosenberger (*1971)
Ein neues Orchesterwerk, Uraufführung im Rahmen von «OEuvres Suisses», einem
gemeinsamen Projekt von Pro Helvetia und dem Verband Schweizerischer Berufsorchester
Erich Wolfgang Korngold (1897 – 1957)
Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur op. 37
Béla Bartók (1881 – 1945)
Konzert für Orchester

Nur gerade drei Jahre trennen die beiden Werke, und beide sind sie in Amerika entstanden: Bartóks Konzert für Orchester 1943 in New York, Korngolds Cellokonzert 1946 in Hollywood. Das eine, Bartóks Konzert für Orchester, hat seither weltweit Karriere gemacht und gehört zu den virtuosen Glanzstücken der Orchesterliteratur. Korngolds Cellokonzert hingegen haben nur wenige Cellisten im Repertoire. Unter ihnen Christian Poltéra, ein Meister seines Instruments – «ein Weltbester, der keine Sensationen braucht», wie die «Süddeutsche Zeitung» schrieb. Sein jugendlicher Elan passt perfekt zur verführerischen melodischen Fülle von Korngolds Konzert, das übrigens auf dessen Filmmusik zum Hollywood-Streifen «Deception » basiert, in dem die unnachahmliche Bette Davis die Hauptrolle spielte. Und mit einem neuen Orchesterwerk von Katharina Rosenberger präsentiert das LSO bereits die dritte Uraufführung im Rahmen von «OEuvres Suisses».

Ein Gemeinschaftskonzert der Hochschule Luzern und des Luzerner Sinfonieorchesters

Preise: CHF 85 | 70 | 50 | 30

Ermässigung für Studierende und Mitglieder der Fördervereine der Hochschule Luzern – Musik
Kartenverkauf exklusiv: KKL Luzern, Europaplatz 1, 6005 Luzern, T +41 41 226 77 77+41 41 226 77 77
Online-Verkauf: www.kkl-luzern.ch

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Patronat | Hochschule Luzern - Musik

Sinfoniekonzerte

Busonis Klaviermonument

Mittwoch, 17. Februar 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Busonis Klaviermonument
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Ensemble Corund Ensemble Corund, Stephen Smith, Choreinstudierung
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Paik Kun Woo Paik, Klavier

Franz Schubert (1797 – 1828)
Messe Nr. 2 G-Dur D 167
Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Konzert für Klavier und Orchester mit Männerchor op. 39

Es dürfte das längste Klavierkonzert sein, sicherlich aber das ambitionierteste – ein Klaviermonument mit wahrlich epischen Ausmassen. Ferruccio Busoni, selber einer der bedeutendsten Pianisten nicht nur seiner Zeit, schien in diesem Werk sozusagen als letzter Epigone der späten Romantik noch einmal alles zusammenführen zu wollen, was sich an musikalischen Stilen und ästhetischen Konzepten sowohl nördlich wie auch südlich der Alpen manifestiert hatte. Ein kapitaler Fünfsätzer war das Ergebnis, ein genialischer Klavierkoloss der besonderen Art, und im Finalsatz zog Busoni sogar noch einen Männerchor bei, den man – den Intentionen des Komponisten gemäss – zwar hören, aber eigentlich nicht sehen sollte. Im Vergleich dazu ist Schuberts zweite Messe, das Werk eines 18-Jährigen, ein liebenswertes Leichtgewicht, zumindest was die äusserlichen Dimensionen anbelangt – kammermusikalisch im orchestralen Ambitus und von liedhafter, unmittelbar anrührender Melodik.

Sinfoniekonzerte

Busonis Klaviermonument

Donnerstag, 18. Februar 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Busonis Klaviermonument
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Ensemble Corund Ensemble Corund, Stephen Smith, Choreinstudierung
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Paik Kun Woo Paik, Klavier

Franz Schubert (1797 – 1828)
Messe Nr. 2 G-Dur D 167
Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Konzert für Klavier und Orchester mit Männerchor op. 39

Es dürfte das längste Klavierkonzert sein, sicherlich aber das ambitionierteste – ein Klaviermonument mit wahrlich epischen Ausmassen. Ferruccio Busoni, selber einer der bedeutendsten Pianisten nicht nur seiner Zeit, schien in diesem Werk sozusagen als letzter Epigone der späten Romantik noch einmal alles zusammenführen zu wollen, was sich an musikalischen Stilen und ästhetischen Konzepten sowohl nördlich wie auch südlich der Alpen manifestiert hatte. Ein kapitaler Fünfsätzer war das Ergebnis, ein genialischer Klavierkoloss der besonderen Art, und im Finalsatz zog Busoni sogar noch einen Männerchor bei, den man – den Intentionen des Komponisten gemäss – zwar hören, aber eigentlich nicht sehen sollte. Im Vergleich dazu ist Schuberts zweite Messe, das Werk eines 18-Jährigen, ein liebenswertes Leichtgewicht, zumindest was die äusserlichen Dimensionen anbelangt – kammermusikalisch im orchestralen Ambitus und von liedhafter, unmittelbar anrührender Melodik.

 

Sinfoniekonzerte

Reformation

Mittwoch, 2. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Reformation
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Ibragimova Alina Ibragimova, Violine

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Nocturne symphonique op. 43
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Jan Esra Kuhl (*1988)
Uraufführung einer neuen Komposition des Gewinners des ART MENTOR FOUNDATION
LUCERNE AWARD FOR YOUNG COMPOSERS 2015
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 «Reformation»

Ursprünglich war Mendelssohns D-Dur-Sinfonie zur «Feier der Kirchen-Revolution» im Jahr 1830 geplant, also zum 300-Jahr-Jubiläum der Reformation (daher ihr Beiname). Aber sie kam erst zwei Jahre später zur Uraufführung, und überraschenderweise gab Mendelssohn das Werk auch später nie in Druck – ob er ihm misstraute? Nur zwanzig Jahre später komponierte Schumann sein (einziges) Violinkonzert. Hier waren es die Freunde des Komponisten, die diesem Werk misstrauten – allen voran der Geiger Joseph Joachim, dem es gewidmet war. Testamentarisch verfügte er über eine Sperrfrist, und so konnte Schumanns Violinkonzert erst 1937 erstmals öffentlich erklingen. Und zwar in Berlin mit den Philharmonikern, die gut 30 Jahre zuvor auch Busonis Nocturne symphonique unter der Leitung des Komponisten zu Uraufführung gebracht hatten. Revolution – Reformation – Innovation: Hat nicht jede Uraufführung einer neuen Komposition das künstlerische Potenzial dazu?

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Patronat | Hirslanden Klinik St Anna 

Sinfoniekonzerte

Reformation

Donnerstag, 3. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Reformation
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Ibragimova Alina Ibragimova, Violine

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Nocturne symphonique op. 43
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Jan Esra Kuhl (*1988)
Uraufführung einer neuen Komposition des Gewinners des ART MENTOR FOUNDATION
LUCERNE AWARD FOR YOUNG COMPOSERS 2015
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 «Reformation»

Ursprünglich war Mendelssohns D-Dur-Sinfonie zur «Feier der Kirchen-Revolution» im Jahr 1830 geplant, also zum 300-Jahr-Jubiläum der Reformation (daher ihr Beiname). Aber sie kam erst zwei Jahre später zur Uraufführung, und überraschenderweise gab Mendelssohn das Werk auch später nie in Druck – ob er ihm misstraute? Nur zwanzig Jahre später komponierte Schumann sein (einziges) Violinkonzert. Hier waren es die Freunde des Komponisten, die diesem Werk misstrauten – allen voran der Geiger Joseph Joachim, dem es gewidmet war. Testamentarisch verfügte er über eine Sperrfrist, und so konnte Schumanns Violinkonzert erst 1937 erstmals öffentlich erklingen. Und zwar in Berlin mit den Philharmonikern, die gut 30 Jahre zuvor auch Busonis Nocturne symphonique unter der Leitung des Komponisten zu Uraufführung gebracht hatten. Revolution – Reformation – Innovation: Hat nicht jede Uraufführung einer neuen Komposition das künstlerische Potenzial dazu?

Nachtkonzert
Am Donnerstag, 3. März 2016 findet ein Nachtkonzert mit dem Fauré Quartett statt.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Patronat | Hirslanden Klinik St. Anna

Sinfoniekonzerte

Rising Stars

Im Gedenken an Maria und Walter Strebi

Sonntag, 13. März 2016, 18.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Rising Stars
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Prieto Carlos Miguel Prieto, Leitung
Moore Peter Moore, Posaune
Yu Le Yu, Marimba
Budu Christian Budu, Klavier

Federico Chueca (1846 – 1908)
Vorspiel zu «El Bateo»
Louis Moreau Gottschalk (1829 – 1869)
Grosse Fantasie über die brasilianische Nationalhymne für Klavier op. 69
Paul Creston (1906 – 1985)
Fantasie für Posaune und Orchester op. 42
Silvestre Revueltas (1899 – 1940)
«Sensemayá»
Keiko Abe (*1937)
Concertino «The Waves», Version für Orchester und Marimba (Schweizerische Erstaufführung)
Arturo Márquez (*1950)
Danzón Nr. 2
José Pablo Moncayo García (1912 – 1958)
«Huapango»

Rising Stars – erleben Sie internationale Solistendebüts im KKL Luzern. Die musikalische Entdeckungsreise führt von der Alten in die Neue Welt: von Spanien, der Heimat des Pianisten und Komponisten Federico Chueca, über Paris, wo der Amerikaner Louis Moreau Gottschalk studierte, bis nach Mexiko, der Heimat von Silvestre Revueltas, Arturo Márquez und José Pablo Moncayo García. Und aus Mexiko stammt auch der Dirigent Carlos Miguel Prieto, der für eine authentische musikalische Fiesta mexicana sorgt und damit für die spannenden Debüts der jungen Rising Stars eine atmosphärisch ideale Plattform schafft.

 

Dieses Projekt wurde gemeinsam initiiert von der Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung und dem Luzerner Sinfonieorchester

 

Sinfoniekonzerte

Lieux retrouvés

Mittwoch, 23. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Lieux retrouvés
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Adès Thomas Adès, Leitung
Isserlis Steven Isserlis, Violoncello

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Berceuse élégiaque op. 42
Thomas Adès (*1971)
«Lieux retrouvés» für Violoncello und Orchester
Uraufführung der orchesterbegleiteten Fassung – Ein Kompositionsauftrag des
Luzerner Sinfonieorchesters, Los Angeles Philharmonic und Britten Sinfonia
Gabriel Fauré (1845 – 1924)
Elegie op. 24 für Violoncello und Orchester
César Franck (1822 – 1890)
Sinfonie d-Moll

Busoni schrieb seine Berceuse élégiaque im Gedenken an seine verstorbene Mutter – davon zeugt auch der Untertitel des Werks «Des Mannes Wiegenlied an dem Sarge seiner Mutter». Auch Faurés berühmte Cello-Elegie ist – der ursprünglichen Bedeutung des Wortes aus der griechischen Antike entsprechend – als Trauergesang gedacht. Elegisches und vor allem Träumerisches waren sogar für «Lieux retrouvés» inspirierend, wie Thomas Adès bekannte: «Ich weiss nicht, warum gerade das Cello einen dazu verleitet, vom Anderswo zu träumen, wenn man es hört. Vielleicht, weil die Klangfarben so reichhaltig und breitgefächert sind, kann man träumen und sich an einem anderen Ort wiederfinden.» In der Tat an einen anderen Ort, nämlich zurück ins ausgehende 19. Jahrhundert, führt zum Schluss Francks d-Moll-Sinfonie – seine einzige und gleichzeitig ein klassischer Höhepunkt in der französischen Sinfonik.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Der Kompositionsauftrag an Thomas Adès wurde von der Artephila Stiftung ermöglicht.

Sinfoniekonzerte

Lieux retrouvés

Donnerstag, 24. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Lieux retrouvés
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Adès Thomas Adès, Leitung
Isserlis Steven Isserlis, Violoncello

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Berceuse élégiaque op. 42
Thomas Adès (*1971)
«Lieux retrouvés» für Violoncello und Orchester
Uraufführung der orchesterbegleiteten Fassung – Ein Kompositionsauftrag des
Luzerner Sinfonieorchesters, Los Angeles Philharmonic und Britten Sinfonia
Gabriel Fauré (1845 – 1924)
Elegie op. 24 für Violoncello und Orchester
César Franck (1822 – 1890)
Sinfonie d-Moll

Busoni schrieb seine Berceuse élégiaque im Gedenken an seine verstorbene Mutter – davon zeugt auch der Untertitel des Werks «Des Mannes Wiegenlied an dem Sarge seiner Mutter». Auch Faurés berühmte Cello-Elegie ist – der ursprünglichen Bedeutung des Wortes aus der griechischen Antike entsprechend – als Trauergesang gedacht. Elegisches und vor allem Träumerisches waren sogar für «Lieux retrouvés» inspirierend, wie Thomas Adès bekannte: «Ich weiss nicht, warum gerade das Cello einen dazu verleitet, vom Anderswo zu träumen, wenn man es hört. Vielleicht, weil die Klangfarben so reichhaltig und breitgefächert sind, kann man träumen und sich an einem anderen Ort wiederfinden.» In der Tat an einen anderen Ort, nämlich zurück ins ausgehende 19. Jahrhundert, führt zum Schluss Francks d-Moll-Sinfonie – seine einzige und gleichzeitig ein klassischer Höhepunkt in der französischen Sinfonik.

Nachtkonzert
Am Donnerstag, 24. März 2016 findet ein Nachtkonzert mit Thomas Adès und Steven Isserlis statt.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Der Kompositionsauftrag an Thomas Adès wurde von der Artephila Stiftung ermöglicht.

Sinfoniekonzerte

Doppelkonzert

Mittwoch, 20. April 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Doppelkonzert
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Frang Vilde Frang, Violine
Mørk Truls Mørk, Violoncello

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Nur drei Jahre liegen zwischen diesen beiden Werken – und eine Landesgrenze. Brahms komponierte sein Doppelkonzert in der schweizerischen Sommerfrische am Thunersee, Dvorák seine achte Sinfonie auf seinem Sommersitz in Mittelböhmen, damals Teil der österreichischen k.u.k.-Doppelmonarchie. Bekanntlich wurde Dvorák oft als «böhmischer Brahms» bezeichnet, und in der Tat haben die beiden Werke vieles gemeinsam – ganz besonders aber das eine: nämlich ihren sonnigen, «sommerfrischen» Tonfall. Musik von unvergleichlichem Melodienreichtum. Bei Dvorák fliesst er von allem Anfang an in breiten Strömen; bei Brahms bricht er sich erst nach und nach seine Bahn. Zudem, beides sind reife, späte Werke – das Doppelkonzert von Brahms ist sogar dessen letztes Orchesterwerk. Mit Vilde Frang und Truls Mørk sind hier zwei absolut kongeniale Top-Solisten zu erleben. 

Patronat: UBS

Sinfoniekonzerte

Doppelkonzert

Donnerstag, 21. April 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Doppelkonzert
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Frang Vilde Frang, Violine
Mørk Truls Mørk, Violoncello

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Nur drei Jahre liegen zwischen diesen beiden Werken – und eine Landesgrenze. Brahms komponierte seine achte Sinfonie auf seinem Sommersitz in Mittelböhmen, damals Teil der österreichischen k.u.k.-Doppelmonarchie. Bekanntlich wurde Dvorák oft als «böhmischer Brahms» bezeichnet, und in der Tat haben die beiden Werke vieles gemeinsam – ganz besonders aber das eine: nämlich ihren sonnigen, «sommerfrischen» Tonfall. Musik von unvergleichlichem Melodienreichtum. Bei Dvorˇák fliesst er von allem Anfang an in breiten Strömen; bei Brahms bricht er sich erst nach und nach seine Bahn. Zudem, beides sind reife, späte Werke – das Doppelkonzert von Brahms ist sogar dessen letztes Orchesterwerk. Mit Vilde Frang und Truls Mørk sind hier zwei absolut kongeniale Top-Solisten zu erleben.

 

Patronat | PWC

Sinfoniekonzerte

Aus der Neuen Welt

Mittwoch, 8. Juni 2016, 1930 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Aus der Neuen Welt
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Akademische Festouvertüre op. 80
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»

Sie ist eine der Topfavoritinnen in der jungen Klavierszene und wird bereits mit der legendären Martha Argerich verglichen: Khatia Buniatishvili hat alles, was zu einer Künstlerin von Ausnahmerang gehört. In der Tat ist Martha Argerich ihre Lieblingspianistin, und nach weiteren Vorbildern gefragt, nennt sie spontan Sviatoslav Richter und Sergej Rachmaninoff. Höher kann man die Messlatte kaum legen. Wobei ihr dieser Vergleich aus der Welt des Sports kaum behagen würde, denn für sie gibt es in der Kunst keinen «Besten», sondern nur eine grösstmögliche Verantwortung gegenüber den Komponisten und ihren Werken. Mit Beethoven  hat sie sich ein anspruchsvolles Klavierkonzert ausgewählt. Und Brahms als «akademische», durchaus auch humorvoll augenzwinkernde Einleitung sowie Dvoráks letzte Sinfonie als krönendes Finale «Aus der Neuen Welt» runden das Konzert perfekt ab.

 

Patronat | MVM 

Sinfoniekonzerte

Aus der Neuen Welt

Donnerstag, 9. Juni 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Aus der Neuen Welt
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Akademische Festouvertüre op. 80
Edvard Grieg (1843 – 1907)
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»

Sie ist eine der Topfavoritinnen in der jungen Klavierszene und wird bereits mit der legendären Martha Argerich verglichen: Khatia Buniatishvili hat alles, was zu einer Künstlerin von Ausnahmerang gehört. In der Tat ist Martha Argerich ihre Lieblingspianistin, und nach weiteren Vorbildern gefragt, nennt sie spontan Sviatoslav Richter und Sergej Rachmaninoff. Höher kann man die Messlatte kaum legen. Wobei ihr dieser Vergleich aus der Welt des Sports kaum behagen würde, denn für sie gibt es in der Kunst keinen «Besten», sondern nur eine grösstmögliche Verantwortung gegenüber den Komponisten und ihren Werken. Mit Grieg hat sie sic ein anspruchsvolles Klavierkonzert ausgewählt. Und Brahms als «akademische», durchaus auch humorvoll augenzwinkernde Einleitung sowie Dvorˇáks letzte Sinfonie als krönendes Finale «Aus der Neuen Welt» runden das Konzert perfekt ab.

 

Patronat | MVM

Rezital - Meisterwerke

Beethoven im Dialog

Rezital

Freitag, 10. Juni 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Beethoven im Dialog
Pires Maria João Pires, Klavier
Meneses Antonio Meneses, Violoncello

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 4 C-Dur op. 102 Nr. 1
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111
Manuel de Falla (1876 – 1946)
Suite populaire espagnole für Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 3 A-Dur op. 69


Sie sind seit Jahren ein perfekt aufeinander eingespieltes Kammermusikteam: die portugiesische Im musikalischen Dialog widmen sie sich zwei Sonaten von Beethoven, der – zum ersten Mal in der Musikgeschichte – das Cello als ein dem Klavier ebenbürtiges Soloinstrument behandelt hat. Zwei Meisterwerke der Celloliteratur und überhaupt zwei Klassiker im Repertoire jedes bedeutenden Cellisten. Ein ganz besonderes, weil rares Erlebnis dürfte es für die zahllosen Bewunderer von Maria João Pires werden, wenn sie – sozusagen allein nun im Dialog mit Beethoven – dessen letzte Klaviersonate spielt. Ein «Ende auf Nimmerwiederkehr» nannte Thomas Mann diesen krönenden Abschluss von Beethovens unvergleichlichem Klavierkosmos, ein mystischer Moment, wo die Zeit zum Stillstand zu kommen scheint.