Rezital - Meisterwerke

Hélène Grimaud

Klavierrezital

Freitag, 8. Mai 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Hélène Grimaud
Grimaud Hélène Grimaud, Klavier

Luciano Berio (1925–2003)
«Wasserklavier» aus: 6 Encores
Toru Takemitsu (1930–1996)
«Rain Tree Sketch» II
Gabriel Fauré (1845–1924)
Barcarolle Nr. 5 fis-Moll op. 66
Maurice Ravel (1875–1937)
«Jeux d’eaux»
Isaac Albeniz (1860–1909)
«Almeria» aus: «Iberia»
Franz Liszt (1811–1886)

«Les jeux d’eau à la Villa d’Este» aus: «Années de pèlerinage – Troisième Année»
Leoš Janáček (1854–1928)
«Im Nebel» I
Claude Debussy (1862–1918)
«La Cathédrale engloutie» aus: Préludes I
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klavier Nr. 2 op. 2

Ein perfekt «durchkomponiertes» Programm hat sich die faszinierende Meisterpianistin Hélène Grimaud für ihr Luzerner Rezital zusammengestellt: Wasser scheint durch fast alle Werke förmlich zu rieseln. Oder sich in Form von Nebel über die musikalische Landschaft zu legen. Oder eine einsame Insel zu umspülen. Einmal regnet es, ein andermal schneit es sogar und tanzen die Schneeflocken. Dann wiederum sind Wasserspiele angesagt. Einmal sitzen wir in einem Kahn, gleiten sanft auf dem Wasser dahin, und das «mitten im Spiegel der schimmernden Wellen». Sogar eine Flussnixe oder Wassergöttin treibt ihr heimlich-unheimliches Spiel, und einmal dringen aus geheimnisvoller Tiefe Klänge von einer versunkenen Kathedrale an unsere Ohren.

 

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LSO Horizonte Senioren+Generationen

Ensemble D – Konzert und Begegnung für Menschen mit Demenz und junge Erwachsene

Sonntag, 10. Mai 2015, 10.00 Uhr,  KKL, Luzern Probesaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Foster Lawrence Foster, Leitung
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Luigi Cherubini (1760–1842)
Ouvertüre zur Oper «Ali-Baba ou Les quarante voleurs»
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Zoltán Kodály (1882–1967)
«Tänze aus Galánta»
Béla Bartók (1881–1945)
Rhapsodie für Violine und Orchester Nr. 2
Mieczysław Weinberg (1919–1996)
Rhapsodie über moldawische Themen op. 47 Nr. 1

Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, besitzt Musik oft einen hohen Stellenwert: Das eigene Musizieren, Konzertbesuche aus der Zeit vor der Erkrankung oder ein Liedrepertoire sind immer noch tief im Bewusstsein verankert, unvergessliche Erinnerungen sind daran geknüpft. Wir möchten demenzkranken Menschen die Möglichkeit bieten, in einem ausreichend geschützten Rahmen Musik im Konzertsaal zu erleben, gemeinsam mit anderen Hörern. Im Vorfeld der beiden ausgewählten Konzerte findet eine kleine Einführung durch die Musikvermittlerin des LSO und gleichzeitig eine Begegnung mit jungen Menschen unseres Jugendclubs statt, die ebenfalls die Konzerte besuchen und sich mit dem Thema Musik & Demenz im Vorfeld befassen werden .

10.00Uhr:  Gespräch/Einführung, Probesaal KKL
11.00 Uhr: Konzert KKL Luzern, Konzertsaal

Preise: Preiskategorien von CHF 25 bis 110 (Zwei Personen erhalten Karten zum Preis einer Karte inkl. Getränk vor Konzert)

Anmeldung und Reservation: d.lehnert@sinfonieorchester.ch oder T 041 226 05 19
 

Für eine sorgfältige Planung bitten wir um Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem ersten Konzerttermin.
Die Schweizerische Alzheimervereinigung Luzern unterstützt diese Initiative.

Extrakonzert

Der Donau entlang

Muttertagskonzert

Sonntag, 10. Mai 2015, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Der Donau entlang
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Foster Lawrence Foster, Leitung
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier
Schatzman Lisa Schatzman, Violine

Luigi Cherubini (1760–1842)
Ouvertüre zur Oper «Ali-Baba ou Les quarante voleurs»
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Zoltán Kodály (1882–1967)
«Tänze aus Galánta»
Béla Bartók (1881–1945)
Rhapsodie für Violine und Orchester Nr. 2
Mieczysław Weinberg (1919–1996)
Rhapsodie über moldawische Themen op. 47 Nr. 1

 

Selbst Luigi Cherubini, der aus Italien stammende, aber in Frankreich berühmt gewordene Opern-Klassiker, weilte einmal zu Besuch an der Donau – nämlich 1805 in Wien. Und das mit Erfolg: Beethoven, der sein erstes Klavierkonzert nur fünf Jahre zuvor in Wien vorgestellt
hatte, hielt Cherubini für den grössten lebenden Komponisten. Etwas weiter der Donau flussabwärts entlang liegt Galánta, wo Kodály einige Jahre seiner Jugend verbrachte. In seinen «Tänzen aus Galánta» lässt er lebenspralle Erinnerungen an diese Jugendzeit damals in Ungarn aufleben. Auch Bartók verarbeitete in seiner zweiten Rhapsodie Themen und Motive sowohl aus der ungarischen wie aus der rumänischen traditionellen Volksmusik. Und kurz bevor die Donau ins Schwarze Meer fliesst, stösst sie an die Grenze zu Moldawien, das bis 1939 zu Rumänien gehörte. Entsprechend klingen die Themen der Rhapsodie über moldawische Themen, die Mieczysław Weinberg – ein in letzter Zeit sozusagen neu entdeckter polnisch-russischer Komponist – 1949 komponierte.
 

Tonkajüte
Zu diesem Konzert bieten wir für Kinder ab 4 Jahren die Tonkajüte-Musik-Werkstatt an.

Horizonte
Zu diesem Konzert bieten wir einbesonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Zaubersee - Russian Music Lucerne 2015

Extrakonzert zu Ehren von Maya Plisetskayas 90. Geburtstag

Freitag, 15. Mai 2015, 1930 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent

Rodion Shchedrin (*1932)
Musik für Streicher, Oboen, Hörner und Celeste (1986)
Suite aus seinem Ballett "Dame mit Hündchen" nach Anton Tschechow

Filmprojektion: Maya Plisetskaya in Maurice Ravels Boléro nach der Choreographie von Maurice Béjart (1976)
Maurice Ravel: Boléro (1928)
Maya Plisetskaya, Solopart
Béjart Ballet
Maurice Béjart, Choreographie

Maya Plisetskaya Award-Verleihung

Pjotr Tschaikowsky (1840-1893)
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 (1888)

 

Zaubersee - Russian Music Lucerne 2015

Star Cross'd Lovers

Samstag, 16. Mai 2015, 20.00 Uhr,  KKL, Luzern Luzernersaal
Labèque Katia & Marielle Labèque, Klavier
Seguinier Raphael Seguinier, Perkussion
Grau Gonzalo Grau, Perkussion
Chalmin David Chalmin, Gitarre, Perkussion
Okur Yaman Okur, Choreographie

Leonard Bernstein (1918-1990)
Suite aus West Side Story
David Chalmin (b. 1980)
Star Cross’d Lovers (Schweizer Erstaufführung)
(Gemeinsamer Auftrag von der Philharmonie de Paris, des Théâtre National de Bordeaux, Konzerthaus Dortmund und Zaubersee)


Die unter einem schlechten Stern stehende Liebe zwischen Romeo und Julia hat die Fantasie von Filmemachern wie Franco Zeffirelli und Baz Luhrmann und Komponisten von Sergej Prokofjew bis hin zu Leonard Bernstein beflügelt. In einem an die Proms, die Sommerkonzerte in London, angelehnten Abend im Luzerner Saal des KKL tun sich die Labèque-Schwestern mit Tänzern, Drummern und dem türkischen Hip-Hop-Choreographen Yaman Okur zusammen. In einer Doppelveranstaltung werden Bernsteins West Side Story und die Schweizer Uraufführung von Star Cross’d Lovers zu hören sein, eines Stücks des jungen französischen Rockkomponisten David Chalmin.

 

Sinfoniekonzerte

Fest der Natur

Extrakonzert - Familienkonzert

Sonntag, 14. Juni 2015, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Fest der Natur
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Wüstendörfer Lena-Lisa Wüstendörfer, Dirigent
Christina Gehring, Tanzpädagogik/Choreographie

Heitor Villa-Lobos (1887–1959)
Alvorada na floresta tropical
Johann Strauss II (1825–1899)
Festmarsch op. 452
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 6 «Pastorale», (Auszüge)
Jacques Ibert (1890–1962)
Divertissement
u.a.


Das Thema Natur begleitet uns während der gesamten Saison 14/15 in den Musikprojekten von LSO Horizonte. Zum Abschluss der Saison möchten wir mit allen Kindern und ihren Familien und Freunden die Natur zum Klingen bringen und sie musikalisch feiern. Wo gefeiert wird, ist auch der Tanz nicht weit. Schülerinnen und Schüler von Luzerner Primarschulen erarbeiten zusammen mit einer Choreografin eigene Tanz-Szenen – zu welchem Stück wird noch nicht verraten. Rund um das Konzert präsentieren wir Ergebnisse aus der Arbeit mit Schülern zum Thema «Natur & Musik». Ausserdem wird der Musikwagen nach dem Konzert vor dem KKL Luzern mit weiteren musikalischen Entdeckungen auf die Konzertbesucher, insbesondere die Kinder, warten. Genauere Angaben zum Rahmenprogramm folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren

 

Patronat | Prof. Otto Beisheim-Stiftung

Sinfoniekonzerte

Messa da Requiem

Mittwoch, 17. Juni 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Messa da Requiem
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Staatlicher Chor Lettland Staatlicher Chor Lettland, Chor
Agresta Maria Agresta, Sopran
Semenchuk Ekaterina Semenchuk, Mezzosopran
Berrugi Giorgo Berrugi, Tenor
Alexander Tsymbalyuk, Bass

Giuseppe Verdi (1813–1901)
Messa da Requiem

Vielleicht ist es Zufall, aber ein schöner: Vor genau 140 Jahren – im Juni 1875 – dirigierte Verdi vier Aufführungen seines Requiems in Wien – «jedesmal siegend über die Ungunst heisser Sommerzeit», wie Eduard Hanslick, der Wiener Kritikerpapst, schrieb. Allerdings äusserte er auch gewisse Bedenken: «Verdi ist ein geborener Theater-Komponist; er kann auch im Requiem den dramatischen Komponisten nicht verleugnen.» In der Tat: Trauer und flehentliches Bitten, Entsetzen ob den Schrecken des Jüngsten Gerichts sowie gläubig hoffende Zuversicht – das alles kommt in Verdis Musik mit einer höchst leidenschaftlichen, manchmal gar theatralischen, aber immer zutiefst emotionalen und in jedem Ton ehrlichen Sprache zum Ausdruck. Längst hat sich Verdis Requiem als ein Gipfelwerk kirchenmusikalischer Kompositionskunst erwiesen.

 

Patronat | UBS

Sinfoniekonzerte

Messa da Requiem

Donnerstag, 18. Juni 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Messa da Requiem
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Staatlicher Chor Lettland Staatlicher Chor Lettland, Chor
Agresta Maria Agresta, Sopran
Semenchuk Ekaterina Semenchuk, Mezzosopran
Berrugi Giorgo Berrugi, Tenor
Alexander Tsymbalyuk, Bass

Giuseppe Verdi (1813–1901)
Messa da Requiem

Vielleicht ist es Zufall, aber ein schöner: Vor genau 140 Jahren – im Juni 1875 – dirigierte Verdi vier Aufführungen seines Requiems in Wien – «jedesmal siegend über die Ungunst heisser Sommerzeit», wie Eduard Hanslick, der Wiener Kritikerpapst, schrieb. Allerdings äusserte er auch gewisse Bedenken: «Verdi ist ein geborener Theater-Komponist; er kann auch im Requiem den dramatischen Komponisten nicht verleugnen.» In der Tat: Trauer und flehentliches Bitten, Entsetzen ob den Schrecken des Jüngsten Gerichts sowie gläubig hoffende Zuversicht – das alles kommt in Verdis Musik mit einer höchst leidenschaftlichen, manchmal gar theatralischen, aber immer zutiefst emotionalen und in jedem Ton ehrlichen Sprache zum Ausdruck. Längst hat sich Verdis Requiem als ein Gipfelwerk kirchenmusikalischer Kompositionskunst erwiesen.

 

Patronat | UBS