Sinfoniekonzerte

Cockaigne

Extrakonzert

Freitag, 27. Mai 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Cockaigne
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Khachatryan Sergey Khachatryan, Violine

Frederick Delius (1862 – 1934)
Suite aus der Oper «A Village Romeo and Juliet»
Jean Sibelius (1865 – 1957)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
Henry Purcell (1659 – 1695) | Luciano Berio (1925 – 2003)
«The Modification and Instrumentation of a Famous Hornpipe as a Merry and Altogether
Sincere Homage to Uncle Alfred»
Edward Elgar (1857 – 1934)
«In the South» («Alassio»), Konzertouvertüre op. 50
Edward Elgar
«Cockaigne» («In London Town»), Konzertouvertüre op. 40

Elgars «Cockaigne»-Ouvertüre ist eine hymnische Huldigung an London. Für den aus der Umgebung von Manchester stammenden Komponisten war London ein Schlaraffenland (was «Cockaigne» auf Deutsch heisst) – darum auch der Untertitel «In London Town». Dieser könnte durchaus auch für zwei weitere Werke gelten: für Elgars Ouvertüre «In the South» sowie für Delius’ Oper «A Village Romeo and Juliet». Denn beide erlebten im Schlaraffenland London ihre Uraufführung. Liess sich Delius in seiner feingliedrigen Musik eher von skandinavischer Spätromantik und französischem Impressionismus inspirieren, so orientieren sich Elgars Konzertouvertüren unüberhörbar am pathetischen Sound von Richard Strauss’ sinfonischen Dichtungen. Spätromantische Leidenschaftlichkeit lodert auch im Violinkonzert von Sibelius, dem Sergey Khachatryan, vor zwei Jahren mit dem Credit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet, ein fantastischer Interpret ist.


Dieses Extrakonzert wird gesponsert von Alfred J. und Béatrice Wiederkehr

Sinfoniekonzerte

Aus der Neuen Welt

Mittwoch, 8. Juni 2016, 1930 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Aus der Neuen Welt
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Carl Maria von Weber (1786 - 1826)
Euryanthe Ouvertüre
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»

Sie ist eine der Topfavoritinnen in der jungen Klavierszene und wird bereits mit der legendären Martha Argerich verglichen: Khatia Buniatishvili hat alles, was zu einer Künstlerin von Ausnahmerang gehört. In der Tat ist Martha Argerich ihre Lieblingspianistin, und nach weiteren Vorbildern gefragt, nennt sie spontan Sviatoslav Richter und Sergej Rachmaninoff. Höher kann man die Messlatte kaum legen. Wobei ihr dieser Vergleich aus der Welt des Sports kaum behagen würde, denn für sie gibt es in der Kunst keinen «Besten», sondern nur eine grösstmögliche Verantwortung gegenüber den Komponisten und ihren Werken. Mit Beethoven  hat sie sich ein anspruchsvolles Klavierkonzert ausgewählt.  Dvoráks letzte Sinfonie als krönendes Finale «Aus der Neuen Welt» rundet das Konzert perfekt ab.

 

Patronat | MVM 

Sinfoniekonzerte

Aus der Neuen Welt

Donnerstag, 9. Juni 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Aus der Neuen Welt
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Carl Maria von Weber (1786– 1826)
Euryanthe Ouvertüre
Edvard Grieg (1843 – 1907)
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»

Sie ist eine der Topfavoritinnen in der jungen Klavierszene und wird bereits mit der legendären Martha Argerich verglichen: Khatia Buniatishvili hat alles, was zu einer Künstlerin von Ausnahmerang gehört. In der Tat ist Martha Argerich ihre Lieblingspianistin, und nach weiteren Vorbildern gefragt, nennt sie spontan Sviatoslav Richter und Sergej Rachmaninoff. Höher kann man die Messlatte kaum legen. Wobei ihr dieser Vergleich aus der Welt des Sports kaum behagen würde, denn für sie gibt es in der Kunst keinen «Besten», sondern nur eine grösstmögliche Verantwortung gegenüber den Komponisten und ihren Werken. Mit Grieg hat sie sic ein anspruchsvolles Klavierkonzert ausgewählt. Dvoráks letzte Sinfonie als krönendes Finale «Aus der Neuen Welt» rundet das Konzert perfekt ab.

 

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Rezital - Meisterwerke

Beethoven im Dialog

Rezital

Freitag, 10. Juni 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Beethoven im Dialog
Pires Maria João Pires, Klavier
Meneses Antonio Meneses, Violoncello

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 4 C-Dur op. 102 Nr. 1
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111
Manuel de Falla (1876 – 1946)
Suite populaire espagnole für Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 3 A-Dur op. 69

Sie sind seit Jahren ein perfekt aufeinander eingespieltes Kammermusikteam: die portugiesische Im musikalischen Dialog widmen sie sich zwei Sonaten von Beethoven, der – zum ersten Mal in der Musikgeschichte – das Cello als ein dem Klavier ebenbürtiges Soloinstrument behandelt hat. Zwei Meisterwerke der Celloliteratur und überhaupt zwei Klassiker im Repertoire jedes bedeutenden Cellisten. Ein ganz besonderes, weil rares Erlebnis dürfte es für die zahllosen Bewunderer von Maria João Pires werden, wenn sie – sozusagen allein nun im Dialog mit Beethoven – dessen letzte Klaviersonate spielt. Ein «Ende auf Nimmerwiederkehr» nannte Thomas Mann diesen krönenden Abschluss von Beethovens unvergleichlichem Klavierkosmos, ein mystischer Moment, wo die Zeit zum Stillstand zu kommen scheint.

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