Sinfoniekonzerte

Busonis Klaviermonument

Mittwoch, 17. Februar 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Busonis Klaviermonument
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Ensemble Corund | Männer molto cantabile Ensemble Corund | Männer molto cantabile, Stephen Smith, Choreinstudierung
James Gaffigan, Chefdirigent
Paik Kun Woo Paik, Klavier

Franz Schubert (1797 – 1828)
Messe Nr. 2 G-Dur D 167
Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Konzert für Klavier und Orchester mit Männerchor op. 39

Es dürfte das längste Klavierkonzert sein, sicherlich aber das ambitionierteste – ein Klaviermonument mit wahrlich epischen Ausmassen. Ferruccio Busoni, selber einer der bedeutendsten Pianisten nicht nur seiner Zeit, schien in diesem Werk sozusagen als letzter Epigone der späten Romantik noch einmal alles zusammenführen zu wollen, was sich an musikalischen Stilen und ästhetischen Konzepten sowohl nördlich wie auch südlich der Alpen manifestiert hatte. Ein kapitaler Fünfsätzer war das Ergebnis, ein genialischer Klavierkoloss der besonderen Art, und im Finalsatz zog Busoni sogar noch einen Männerchor bei, den man – den Intentionen des Komponisten gemäss – zwar hören, aber eigentlich nicht sehen sollte. Im Vergleich dazu ist Schuberts zweite Messe, das Werk eines 18-Jährigen, ein liebenswertes Leichtgewicht, zumindest was die äusserlichen Dimensionen anbelangt – kammermusikalisch im orchestralen Ambitus und von liedhafter, unmittelbar anrührender Melodik.

Sinfoniekonzerte

Busonis Klaviermonument

Donnerstag, 18. Februar 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Busonis Klaviermonument
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Ensemble Corund | Männer molto cantabile Ensemble Corund | Männer molto cantabile, Stephen Smith, Choreinstudierung
James Gaffigan, Chefdirigent
Paik Kun Woo Paik, Klavier

Franz Schubert (1797 – 1828)
Messe Nr. 2 G-Dur D 167
Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Konzert für Klavier und Orchester mit Männerchor op. 39

Es dürfte das längste Klavierkonzert sein, sicherlich aber das ambitionierteste – ein Klaviermonument mit wahrlich epischen Ausmassen. Ferruccio Busoni, selber einer der bedeutendsten Pianisten nicht nur seiner Zeit, schien in diesem Werk sozusagen als letzter Epigone der späten Romantik noch einmal alles zusammenführen zu wollen, was sich an musikalischen Stilen und ästhetischen Konzepten sowohl nördlich wie auch südlich der Alpen manifestiert hatte. Ein kapitaler Fünfsätzer war das Ergebnis, ein genialischer Klavierkoloss der besonderen Art, und im Finalsatz zog Busoni sogar noch einen Männerchor bei, den man – den Intentionen des Komponisten gemäss – zwar hören, aber eigentlich nicht sehen sollte. Im Vergleich dazu ist Schuberts zweite Messe, das Werk eines 18-Jährigen, ein liebenswertes Leichtgewicht, zumindest was die äusserlichen Dimensionen anbelangt – kammermusikalisch im orchestralen Ambitus und von liedhafter, unmittelbar anrührender Melodik.

 

Sinfoniekonzerte

Reformation

Mittwoch, 2. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Reformation
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Ibragimova Alina Ibragimova, Violine

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Nocturne symphonique op. 43
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Jan Esra Kuhl (*1988)
"and again", Uraufführung der neuen Komposition des Gewinners des ART MENTOR FOUNDATION LUCERNE AWARD FOR YOUNG COMPOSERS 2015
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 «Reformation»

Ursprünglich war Mendelssohns D-Dur-Sinfonie zur «Feier der Kirchen-Revolution» im Jahr 1830 geplant, also zum 300-Jahr-Jubiläum der Reformation (daher ihr Beiname). Aber sie kam erst zwei Jahre später zur Uraufführung, und überraschenderweise gab Mendelssohn das Werk auch später nie in Druck – ob er ihm misstraute? Nur zwanzig Jahre später komponierte Schumann sein (einziges) Violinkonzert. Hier waren es die Freunde des Komponisten, die diesem Werk misstrauten – allen voran der Geiger Joseph Joachim, dem es gewidmet war. Testamentarisch verfügte er über eine Sperrfrist, und so konnte Schumanns Violinkonzert erst 1937 erstmals öffentlich erklingen. Und zwar in Berlin mit den Philharmonikern, die gut 30 Jahre zuvor auch Busonis Nocturne symphonique unter der Leitung des Komponisten zu Uraufführung gebracht hatten. Revolution – Reformation – Innovation: Hat nicht jede Uraufführung einer neuen Komposition das künstlerische Potenzial dazu?

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das Palace Luzern besondere Konditionen für ein einmaliges Übernachtungserlebnis.

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Patronat | Hirslanden Klinik St Anna 

Sinfoniekonzerte

Reformation

Donnerstag, 3. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL Luzern, Bühne Konzertsaal & Orgelempore
Reformation
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Ibragimova Alina Ibragimova, Violine

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Nocturne symphonique op. 43
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Jan Esra Kuhl (*1988)
"and again", Uraufführung der neuen Komposition des Gewinners des ART MENTOR FOUNDATION LUCERNE AWARD FOR YOUNG COMPOSERS 2015
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 «Reformation»

Ursprünglich war Mendelssohns D-Dur-Sinfonie zur «Feier der Kirchen-Revolution» im Jahr 1830 geplant, also zum 300-Jahr-Jubiläum der Reformation (daher ihr Beiname). Aber sie kam erst zwei Jahre später zur Uraufführung, und überraschenderweise gab Mendelssohn das Werk auch später nie in Druck – ob er ihm misstraute? Nur zwanzig Jahre später komponierte Schumann sein (einziges) Violinkonzert. Hier waren es die Freunde des Komponisten, die diesem Werk misstrauten – allen voran der Geiger Joseph Joachim, dem es gewidmet war. Testamentarisch verfügte er über eine Sperrfrist, und so konnte Schumanns Violinkonzert erst 1937 erstmals öffentlich erklingen. Und zwar in Berlin mit den Philharmonikern, die gut 30 Jahre zuvor auch Busonis Nocturne symphonique unter der Leitung des Komponisten zu Uraufführung gebracht hatten. Revolution – Reformation – Innovation: Hat nicht jede Uraufführung einer neuen Komposition das künstlerische Potenzial dazu?

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das Palace Luzern besondere Konditionen für ein einmaliges Übernachtungserlebnis.

Nachtkonzert
Am Donnerstag, 3. März 2016 findet ein Nachtkonzert mit dem Fauré Quartett statt.

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Patronat | Hirslanden Klinik St. Anna

Sinfoniekonzerte

Rising Stars

Im Gedenken an Maria und Walter Strebi

Sonntag, 13. März 2016, 18.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Rising Stars
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Prieto Carlos Miguel Prieto, Leitung
Moore Peter Moore, Posaune
Yu Le Yu, Marimba
Budu Christian Budu, Klavier

Federico Chueca (1846 – 1908)
Vorspiel zu «El Bateo»
Louis Moreau Gottschalk (1829 – 1869)
Grosse Fantasie über die brasilianische Nationalhymne für Klavier op. 69
Paul Creston (1906 – 1985)
Fantasie für Posaune und Orchester op. 42
Silvestre Revueltas (1899 – 1940)
«Sensemayá»
Keiko Abe (*1937)
Concertino «The Waves», Version für Orchester und Marimba (Schweizerische Erstaufführung)
Arturo Márquez (*1950)
Danzón Nr. 2
José Pablo Moncayo García (1912 – 1958)
«Huapango»

Rising Stars – erleben Sie internationale Solistendebüts im KKL Luzern. Die musikalische Entdeckungsreise führt von der Alten in die Neue Welt: von Spanien, der Heimat des Pianisten und Komponisten Federico Chueca, über Paris, wo der Amerikaner Louis Moreau Gottschalk studierte, bis nach Mexiko, der Heimat von Silvestre Revueltas, Arturo Márquez und José Pablo Moncayo García. Und aus Mexiko stammt auch der Dirigent Carlos Miguel Prieto, der für eine authentische musikalische Fiesta mexicana sorgt und damit für die spannenden Debüts der jungen Rising Stars eine atmosphärisch ideale Plattform schafft.

 

Dieses Projekt wurde gemeinsam initiiert von der Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung und dem Luzerner Sinfonieorchester.

Sinfoniekonzerte

Lieux retrouvés

Mittwoch, 23. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Lieux retrouvés
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Adès Thomas Adès, Leitung
Isserlis Steven Isserlis, Violoncello

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Berceuse élégiaque op. 42
Thomas Adès (*1971)
«Lieux retrouvés» für Violoncello und Orchester
Uraufführung der orchesterbegleiteten Fassung – Ein Kompositionsauftrag des
Luzerner Sinfonieorchesters, Los Angeles Philharmonic und Britten Sinfonia
Gabriel Fauré (1845 – 1924)
Elegie op. 24 für Violoncello und Orchester
César Franck (1822 – 1890)
Sinfonie d-Moll

Busoni schrieb seine Berceuse élégiaque im Gedenken an seine verstorbene Mutter – davon zeugt auch der Untertitel des Werks «Des Mannes Wiegenlied an dem Sarge seiner Mutter». Auch Faurés berühmte Cello-Elegie ist – der ursprünglichen Bedeutung des Wortes aus der griechischen Antike entsprechend – als Trauergesang gedacht. Elegisches und vor allem Träumerisches waren sogar für «Lieux retrouvés» inspirierend, wie Thomas Adès bekannte: «Ich weiss nicht, warum gerade das Cello einen dazu verleitet, vom Anderswo zu träumen, wenn man es hört. Vielleicht, weil die Klangfarben so reichhaltig und breitgefächert sind, kann man träumen und sich an einem anderen Ort wiederfinden.» In der Tat an einen anderen Ort, nämlich zurück ins ausgehende 19. Jahrhundert, führt zum Schluss Francks d-Moll-Sinfonie – seine einzige und gleichzeitig ein klassischer Höhepunkt in der französischen Sinfonik.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Der Kompositionsauftrag an Thomas Adès wurde von der Artephila Stiftung ermöglicht.

Sinfoniekonzerte

Lieux retrouvés

Donnerstag, 24. März 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Lieux retrouvés
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Adès Thomas Adès, Leitung
Isserlis Steven Isserlis, Violoncello

Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Berceuse élégiaque op. 42
Thomas Adès (*1971)
«Lieux retrouvés» für Violoncello und Orchester
Uraufführung der orchesterbegleiteten Fassung – Ein Kompositionsauftrag des
Luzerner Sinfonieorchesters, Los Angeles Philharmonic und Britten Sinfonia
Gabriel Fauré (1845 – 1924)
Elegie op. 24 für Violoncello und Orchester
César Franck (1822 – 1890)
Sinfonie d-Moll

Busoni schrieb seine Berceuse élégiaque im Gedenken an seine verstorbene Mutter – davon zeugt auch der Untertitel des Werks «Des Mannes Wiegenlied an dem Sarge seiner Mutter». Auch Faurés berühmte Cello-Elegie ist – der ursprünglichen Bedeutung des Wortes aus der griechischen Antike entsprechend – als Trauergesang gedacht. Elegisches und vor allem Träumerisches waren sogar für «Lieux retrouvés» inspirierend, wie Thomas Adès bekannte: «Ich weiss nicht, warum gerade das Cello einen dazu verleitet, vom Anderswo zu träumen, wenn man es hört. Vielleicht, weil die Klangfarben so reichhaltig und breitgefächert sind, kann man träumen und sich an einem anderen Ort wiederfinden.» In der Tat an einen anderen Ort, nämlich zurück ins ausgehende 19. Jahrhundert, führt zum Schluss Francks d-Moll-Sinfonie – seine einzige und gleichzeitig ein klassischer Höhepunkt in der französischen Sinfonik.

Nachtkonzert
Am Donnerstag, 24. März 2016 findet ein Nachtkonzert mit Thomas Adès und Steven Isserlis statt.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Der Kompositionsauftrag an Thomas Adès wurde von der Artephila Stiftung ermöglicht.

Sinfoniekonzerte

Doppelkonzert

Mittwoch, 20. April 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Doppelkonzert
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Frang Vilde Frang, Violine
Mørk Truls Mørk, Violoncello

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Nur drei Jahre liegen zwischen diesen beiden Werken – und eine Landesgrenze. Brahms komponierte sein Doppelkonzert in der schweizerischen Sommerfrische am Thunersee, Dvorák seine achte Sinfonie auf seinem Sommersitz in Mittelböhmen, damals Teil der österreichischen k.u.k.-Doppelmonarchie. Bekanntlich wurde Dvorák oft als «böhmischer Brahms» bezeichnet, und in der Tat haben die beiden Werke vieles gemeinsam – ganz besonders aber das eine: nämlich ihren sonnigen, «sommerfrischen» Tonfall. Musik von unvergleichlichem Melodienreichtum. Bei Dvorák fliesst er von allem Anfang an in breiten Strömen; bei Brahms bricht er sich erst nach und nach seine Bahn. Zudem, beides sind reife, späte Werke – das Doppelkonzert von Brahms ist sogar dessen letztes Orchesterwerk. Mit Vilde Frang und Truls Mørk sind hier zwei absolut kongeniale Top-Solisten zu erleben. 

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das Palace Luzern besondere Konditionen für ein einmaliges Übernachtungserlebnis.

Patronat: UBS

Sinfoniekonzerte

Doppelkonzert

Donnerstag, 21. April 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Doppelkonzert
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Frang Vilde Frang, Violine
Mørk Truls Mørk, Violoncello

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Nur drei Jahre liegen zwischen diesen beiden Werken – und eine Landesgrenze. Brahms komponierte seine achte Sinfonie auf seinem Sommersitz in Mittelböhmen, damals Teil der österreichischen k.u.k.-Doppelmonarchie. Bekanntlich wurde Dvorák oft als «böhmischer Brahms» bezeichnet, und in der Tat haben die beiden Werke vieles gemeinsam – ganz besonders aber das eine: nämlich ihren sonnigen, «sommerfrischen» Tonfall. Musik von unvergleichlichem Melodienreichtum. Bei Dvorˇák fliesst er von allem Anfang an in breiten Strömen; bei Brahms bricht er sich erst nach und nach seine Bahn. Zudem, beides sind reife, späte Werke – das Doppelkonzert von Brahms ist sogar dessen letztes Orchesterwerk. Mit Vilde Frang und Truls Mørk sind hier zwei absolut kongeniale Top-Solisten zu erleben.

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das Palace Luzern besondere Konditionen für ein einmaliges Übernachtungserlebnis.

Patronat | PWC

Sinfoniekonzerte

Aus der Neuen Welt

Mittwoch, 8. Juni 2016, 1930 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Aus der Neuen Welt
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Akademische Festouvertüre op. 80
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»

Sie ist eine der Topfavoritinnen in der jungen Klavierszene und wird bereits mit der legendären Martha Argerich verglichen: Khatia Buniatishvili hat alles, was zu einer Künstlerin von Ausnahmerang gehört. In der Tat ist Martha Argerich ihre Lieblingspianistin, und nach weiteren Vorbildern gefragt, nennt sie spontan Sviatoslav Richter und Sergej Rachmaninoff. Höher kann man die Messlatte kaum legen. Wobei ihr dieser Vergleich aus der Welt des Sports kaum behagen würde, denn für sie gibt es in der Kunst keinen «Besten», sondern nur eine grösstmögliche Verantwortung gegenüber den Komponisten und ihren Werken. Mit Beethoven  hat sie sich ein anspruchsvolles Klavierkonzert ausgewählt. Und Brahms als «akademische», durchaus auch humorvoll augenzwinkernde Einleitung sowie Dvoráks letzte Sinfonie als krönendes Finale «Aus der Neuen Welt» runden das Konzert perfekt ab.

 

Patronat | MVM 

Sinfoniekonzerte

Aus der Neuen Welt

Donnerstag, 9. Juni 2016, 1930 Uhr,  KKL Luzern, Konzertsaal
Aus der Neuen Welt
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
James Gaffigan, Chefdirigent
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Akademische Festouvertüre op. 80
Edvard Grieg (1843 – 1907)
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16
Antonín Dvorák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»

Sie ist eine der Topfavoritinnen in der jungen Klavierszene und wird bereits mit der legendären Martha Argerich verglichen: Khatia Buniatishvili hat alles, was zu einer Künstlerin von Ausnahmerang gehört. In der Tat ist Martha Argerich ihre Lieblingspianistin, und nach weiteren Vorbildern gefragt, nennt sie spontan Sviatoslav Richter und Sergej Rachmaninoff. Höher kann man die Messlatte kaum legen. Wobei ihr dieser Vergleich aus der Welt des Sports kaum behagen würde, denn für sie gibt es in der Kunst keinen «Besten», sondern nur eine grösstmögliche Verantwortung gegenüber den Komponisten und ihren Werken. Mit Grieg hat sie sic ein anspruchsvolles Klavierkonzert ausgewählt. Und Brahms als «akademische», durchaus auch humorvoll augenzwinkernde Einleitung sowie Dvorˇáks letzte Sinfonie als krönendes Finale «Aus der Neuen Welt» runden das Konzert perfekt ab.

 

Patronat | MVM

Rezital - Meisterwerke

Beethoven im Dialog

Rezital

Freitag, 10. Juni 2016, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Beethoven im Dialog
Pires Maria João Pires, Klavier
Meneses Antonio Meneses, Violoncello

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 4 C-Dur op. 102 Nr. 1
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111
Manuel de Falla (1876 – 1946)
Suite populaire espagnole für Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 3 A-Dur op. 69

Sie sind seit Jahren ein perfekt aufeinander eingespieltes Kammermusikteam: die portugiesische Im musikalischen Dialog widmen sie sich zwei Sonaten von Beethoven, der – zum ersten Mal in der Musikgeschichte – das Cello als ein dem Klavier ebenbürtiges Soloinstrument behandelt hat. Zwei Meisterwerke der Celloliteratur und überhaupt zwei Klassiker im Repertoire jedes bedeutenden Cellisten. Ein ganz besonderes, weil rares Erlebnis dürfte es für die zahllosen Bewunderer von Maria João Pires werden, wenn sie – sozusagen allein nun im Dialog mit Beethoven – dessen letzte Klaviersonate spielt. Ein «Ende auf Nimmerwiederkehr» nannte Thomas Mann diesen krönenden Abschluss von Beethovens unvergleichlichem Klavierkosmos, ein mystischer Moment, wo die Zeit zum Stillstand zu kommen scheint.

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das Palace Luzern besondere Konditionen für ein einmaliges Übernachtungserlebnis.