Sinfoniekonzerte

Antworten auf Brahms – Nähe fern 3

Luzerner Brahms/Rihm-Zyklus

Mittwoch, 29. Februar 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Antworten auf Brahms – Nähe fern 3
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
de la Salle Lise de la Salle, Klavier

Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 3, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel und «Isoldes Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde»


Auch in der dritten Folge des vierteiligen «Brahms/Rihm-Zyklus» steht Brahms im Zentrum. Einerseits mit einer neuen Kompositionen, in der Wolfgang Rihm eine persönliche Antwort auf Brahms’ Dritte gibt – andererseits mit dieser Sinfonie selbst. Im zweiten Programmteil kommen zwei von Brahms’ Zeitgenossen und gewichtigen Gegenspielern musikalisch zu Wort – Franz Liszt mit seinem improvisatorisch-fantastischen zweiten Klavierkonzert sowie Richard Wagner mit dem berühmten Vorspiel zum ersten Akt von «Tristan und Isolde» sowie dem (instrumentalen) Schlussgesang aus diesem epochalen Meisterwerk der Opernliteratur.

 

«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.

 

Nachtkonzert: Am Donnerstag, 1. März 2012, findet ein Nachtkonzert mit Lise de la Salle statt.

 

Patronat: UBS

 

Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.
 

Sinfoniekonzerte

Antworten auf Brahms – Nähe fern 3

Luzerner Brahms/Rihm-Zyklus

Donnerstag, 1. März 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Antworten auf Brahms – Nähe fern 3
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
de la Salle Lise de la Salle, Klavier

Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 3, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel und «Isoldes Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde»


Auch in der dritten Folge des vierteiligen «Brahms/Rihm-Zyklus» steht Brahms im Zentrum. Einerseits mit einer neuen Kompositionen, in der Wolfgang Rihm eine persönliche Antwort auf Brahms’ Dritte gibt – andererseits mit dieser Sinfonie selbst. Im zweiten Programmteil kommen zwei von Brahms’ Zeitgenossen und gewichtigen Gegenspielern musikalisch zu Wort – Franz Liszt mit seinem improvisatorisch-fantastischen zweiten Klavierkonzert sowie Richard Wagner mit dem berühmten Vorspiel zum ersten Akt von «Tristan und Isolde» sowie dem (instrumentalen) Schlussgesang aus diesem epochalen Meisterwerk der Opernliteratur.
 

«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.
 

Nachtkonzert: Am Donnerstag, 1. März 2012, findet ein Nachtkonzert mit Lise de la Salle statt.

 

Patronat: UBS

 

Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.

Zaubersee

Le Baiser de la Fée

Sinfoniekonzert: Russian Music Lucerne - Tage russischer Musik Luzern

Mittwoch, 21. März 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Le Baiser de la Fée
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Foster Lawrence Foster, Leitung
Khachatryan Sergey Khachatryan, Violine

Igor Strawinsky (1882 – 1971)
«Le Baiser de la Fée», Divertimento
Sergei Prokofjew (1891–1953)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19

Anatol Ljadov (1855-1914)
"Der verzauberte See", Märchenbild op. 62
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893)
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 «Winterträume»


Ein Panoptikum russischer Musik im Rahmen der ersten «Tage russischer Musik Luzern». Das schöne Märchen von der Schneekönigin, «Le Baiser de la Fée», wählte Strawinsky als Handlung für ein Ballett, das er explizit zum 35. Todestag von Tschaikowsky schrieb. Denn in diesem «Kuss der Fee» sah er eine ideale Analogie: In gleicher Weise habe die Muse einst Tschaikowski geküsst. Die erste voll ausgereifte Frucht dieses Musenkusses war Tschaikowskys erste Sinfonie, die er mit 26 Jahren schrieb und ihr selbst den programmatischen Beinamen «Winterträume» gab. Ebenfalls im Alter von 26 Jahren, aber ein halbes Jahrhundert später, komponierte Prokofjew sein erstes Violinkonzert, das – trotz einer unverkennbar neuen harmonischen Sprache – in seiner innigen Lyrik und melodischen Intensität immer wieder Anklänge an Tschaikowskys Musik aufweist.

 

Sinfoniekonzerte

Petruschka

Mittwoch, 4. April 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Petruschka
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Slobodeniouk Dmitri Slobodeniouk, Leitung
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Igor Strawinski (1882 – 1971)
«Petruschka», Ballettmusik (Version 1947)


Ob als naturschönes Ferienparadies oder als ausländerfreundliches Exil – die Schweiz hatte
für berühmte russische Komponisten immer eine besondere Bedeutung. Tschaikowski beispielsweise
zog es nach Clarens an die Gestade des Lac Léman, wo er sein Violinkonzert
schrieb. Auch Igor Strawinski, dem 1911 mit seiner genialen Ballettmusik «Petruschka» endgültig
der weltweite Durchbruch als einer der führenden Komponisten gelungen war, wählte
ebenfalls die mondänen Gestade des Genfersees für sein Schweizer Exil von 1914 bis 1920.
Sergej Rachmaninoff, der russische Weltenbummler zwischen Moskau, London, Stockholm
und New York, kaufte sich Anfang der Dreissigerjahre in Hertenstein am Vierwaldstättersee
ein grosses Ufergrundstück, wo er seine Villa «Senar» baute, in der er bis zum Kriegsausbruch
1939 lebte und komponierte.


Nachtkonzert:
Am Mittwoch, 4. April, findet ein Nachtkonzert mit Khatia Buniatishvili statt.

Patronat: Luzerner Kantonalbank
 

Sinfoniekonzerte

Petruschka

Donnerstag, 5. April 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Petruschka
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Slobodeniouk Dmitri Slobodeniouk, Leitung
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477
Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Igor Strawinski (1882 – 1971)
«Petruschka», Ballettmusik (Version 1947)


Ob als naturschönes Ferienparadies oder als ausländerfreundliches Exil – die Schweiz hatte
für berühmte russische Komponisten immer eine besondere Bedeutung. Tschaikowski beispielsweise
zog es nach Clarens an die Gestade des Lac Léman, wo er sein Violinkonzert
schrieb. Auch Igor Strawinski, dem 1911 mit seiner genialen Ballettmusik «Petruschka» endgültig
der weltweite Durchbruch als einer der führenden Komponisten gelungen war, wählte
ebenfalls die mondänen Gestade des Genfersees für sein Schweizer Exil von 1914 bis 1920.
Sergej Rachmaninoff, der russische Weltenbummler zwischen Moskau, London, Stockholm
und New York, kaufte sich Anfang der Dreissigerjahre in Hertenstein am Vierwaldstättersee
ein grosses Ufergrundstück, wo er seine Villa «Senar» baute, in der er bis zum Kriegsausbruch
1939 lebte und komponierte.


Nachtkonzert:
Am Mittwoch, 4. April, findet ein Nachtkonzert mit Khatia Buniatishvili statt.

Patronat: Luzerner Kantonalbank

Sinfoniekonzerte

Mein Herze schwimmt

Mittwoch, 25. April 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Elena Tsallagova, Sopran

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 26 d-moll «Lamentatione» Hob. I:26
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
«Mein Herze schwimmt im Blut», Kantate BWV 199
Jean Sibelius (1685 – 1957)
«Luonnotar», Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70
Claude Debussy (1862 – 1918)
«La Mer», Trois esquisses symphoniques


Haydns Sinfonie Nr. 26 zählt zu den Gipfelwerken aus seiner «Sturm und Drang»-Periode.
Ein aussergewöhnliches Orchesterwerk, das auf gregorianischen Melodien basiert und damit
einen Bezug zur Karwoche schafft. Bachs Solokantate «Mein Herze schwimmt im Blut» reflektiert
mit barocker Anschaulichkeit den von seinem Sündenbewusstsein geplagten Menschen,
der im Gedanken an den Kreuzestod Christi Trost erfährt. In «Luonnotar», einer der
mitreissendsten Kompositionen von Sibelius, steigt die jungfräuliche Tochter der Luft hinunter
auf die Wellen des Meeres und erlebt, wie Himmel, Mond und Sterne entstehen. In Debussys
genialer, dreisätzigen sinfonischen Dichtung «La Mer» wird die Musik sozusagen selber
zum flüssigen Element – im Spiel der Wellen, im Wechselspiel zwischen Wind und Meer
sowie im Sonnenlicht, das sich auf dem Wasser spiegelt.


Tiefgang-Konzert: Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr, Tiefgang – Konzert für Schulklassen.


Nachtkonzert: Am Donnerstag, 26. April 2012, findet ein Nachtkonzert mit Elena Tsallagova und
Ulrich Koella statt.

Sinfoniekonzerte

Mein Herze schwimmt

Donnerstag, 26. April 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Elena Tsallagova, Sopran

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 26 d-moll «Lamentatione» Hob. I:26
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
«Mein Herze schwimmt im Blut», Kantate BWV 199
Jean Sibelius (1685 – 1957)
«Luonnotar», Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70
Claude Debussy (1862 – 1918)
«La Mer», Trois esquisses symphoniques


Haydns Sinfonie Nr. 26 zählt zu den Gipfelwerken aus seiner «Sturm und Drang»-Periode.
Ein aussergewöhnliches Orchesterwerk, das auf gregorianischen Melodien basiert und damit
einen Bezug zur Karwoche schafft. Bachs Solokantate «Mein Herze schwimmt im Blut» reflektiert
mit barocker Anschaulichkeit den von seinem Sündenbewusstsein geplagten Menschen,
der im Gedanken an den Kreuzestod Christi Trost erfährt. In «Luonnotar», einer der
mitreissendsten Kompositionen von Sibelius, steigt die jungfräuliche Tochter der Luft hinunter
auf die Wellen des Meeres und erlebt, wie Himmel, Mond und Sterne entstehen. In Debussys
genialer, dreisätzigen sinfonischen Dichtung «La Mer» wird die Musik sozusagen selber
zum flüssigen Element – im Spiel der Wellen, im Wechselspiel zwischen Wind und Meer
sowie im Sonnenlicht, das sich auf dem Wasser spiegelt.


Tiefgang-Konzert: Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr, Tiefgang – Konzert für Schulklassen.


Nachtkonzert: Am Donnerstag, 26. April 2012, findet ein Nachtkonzert mit Elena Tsallagova und
Ulrich Koella statt.

Sinfoniekonzerte

Die Schöpfung

Extrakonzert - Muttertagskonzert

Sonntag, 13. Mai 2012, 11.00 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Howard Arman, Leitung
Suh Yeree Suh, Sopran
Staples Andrew Staples, Tenor
Achrainer Martin Achrainer, Bass
Balthasar-Neumann-Chor Balthasar-Neumann-Chor

Joseph Haydn (1732 – 1809)
«Die Schöpfung», Oratorium in drei Teilen, Hob. XXI:2


Der Urmythos von der Erschaffung der Welt, die biblischen Geschichten von Adam und Eva,
vom Lebendigwerden der Natur mit ihren Pflanzen und Tieren, sie haben von ihrer unmittelbaren
Faszination bis heute nichts eingebüsst. Und haben immer wieder Künstler zu
grossartigen Werken inspiriert. Eines der populärsten ist zweifellos Haydns Oratorium «Die
Schöpfung» – ein breit ausgesponnener, musikalisch wunderbar bilderreich erzählter Bericht
von der Erschaffung der Erde. Gerade in heutiger Zeit, wo die Bedrohung der Natur und damit
der Erde überhaupt ständig wächst, könnte uns Haydns Musik mit ihrer zuversichtlichen
Dankbarkeit durchaus daran erinnern, dass es einzig in der Verantwortung des Menschen
liegt, wie unsere Natur von morgen aussehen wird.


Tonkajüte: Parallel zu diesem Konzert bieten wir die «Tonkajüte» für Kinder von 4 bis 10 Jahren an.

Patronat: hirslanden

Sinfoniekonzerte

Walk to the Paradise Garden

Donnerstag, 7. Juni 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Walk to the Paradise Garden
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Boreyko Andrey Boreyko, Leitung
Capuçon Gautier Capuçon, Violoncello
Dudelsack-Spieler

Peter Maxwell Davies (*1934)
«Orkney Wedding, With Sunrise»
Edward Elgar (1857 – 1934)
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Frederick Delius (1862 – 1934)
«The Walk to the Paradise Garden»
Edward Elgar (1857 – 1934)
Variations on an Original Theme op. 36 «Enigma»


Nach wie vor hat es englische Musik nicht leicht, auf unserem kontinentaleuropäischen Boden
wirklich Fuss zu fassen. Dabei präsentiert sich die britische Musikszene gerade in der Spätromantik
sowie in neuester Zeit besonders reichhaltig und vielfältig. Edward Elgar ist zweifellos
einer der prominentesten englischen Komponisten überhaupt, sozusagen ein Nachfahre
von Brahms, und Frederick Delius gilt mit seinem atmosphärisch-impressionistischen Klangzauber
zu Recht als «englischer Debussy». Peter Maxwell Davies wiederum ist unter den tonangebenden
Komponisten der heutigen Zeit zweifellos einer der erfolgreichsten.

Lunchkonzert: Am Dienstag, 4. Juni 2012, findet ein Lunchkonzert mit Gautier Capuc¸on und
David Kadouch statt.

Mit freundlicher Unterstützung eines grosszügigen Gönners.

Sinfoniekonzerte

Antworten auf Brahms – Nähe fern 4

Luzerner Brahms/Rihm-Zyklus

Mittwoch, 13. Juni 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Antworten auf Brahms – Nähe fern 4
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Fray David Fray, Klavier

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 4, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98


Mit der vierten Sinfonie von Brahms und der Uraufführung von Wolfgang Rihms «Nähe fern 4»  schliesst sich der vierteilige «Brahms/Rihm–Zyklus». Noch einmal gibt Wolfgang Rihm in einer neuen Komposition sozusagen Antwort auf Brahms’ sinfonische Vorgabe. Wiederum ist zu erleben, wie ein schöpferischer Musiker auf die Klänge seines «Vorfahren» gleichzeitig produktiv und innovativ reagiert. Ähnliches liesse sich übrigens durchaus auch von Brahms Vierter sagen: Der letzte Satz, eine Passacaglia von bestürzender Intensität, greift nicht nur formal, sondern auch melodisch auf ein Thema von Johann Sebastian Bach zurück – musikalisch produktive Wechselwirkungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit also auch da.


Schul-Werkstatt: Zu diesem Konzert bieten wir die Schul-Werkstatt «Antworten auf Brahms» an.


«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.

 

Patronat: hirslanden

 

Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.

Sinfoniekonzerte

Antworten auf Brahms – Nähe fern 4

Luzerner Brahms/Rihm-Zyklus

Donnerstag, 14. Juni 2012, 19.30 Uhr,  KKL Luzern Konzertsaal
Antworten auf Brahms – Nähe fern 4
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Fray David Fray, Klavier

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Wolfgang Rihm (*1952)
Nähe fern 4, Uraufführung
(Auftragswerk des Luzerner Sinfonieorchesters und des LUCERNE FESTIVAL)
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98


Mit der vierten Sinfonie von Brahms und der Uraufführung von Wolfgang Rihms «Nähe fern 4»  schliesst sich der vierteilige «Brahms/Rihm–Zyklus». Noch einmal gibt Wolfgang Rihm in einer neuen Komposition sozusagen Antwort auf Brahms’ sinfonische Vorgabe. Wiederum ist zu erleben, wie ein schöpferischer Musiker auf die Klänge seines «Vorfahren» gleichzeitig produktiv und innovativ reagiert. Ähnliches liesse sich übrigens durchaus auch von Brahms Vierter sagen: Der letzte Satz, eine Passacaglia von bestürzender Intensität, greift nicht nur formal, sondern auch melodisch auf ein Thema von Johann Sebastian Bach zurück – musikalisch produktive Wechselwirkungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit also auch da.


Schul-Werkstatt: Zu diesem Konzert bieten wir die Schul-Werkstatt «Antworten auf Brahms» an.


«Aimez-vous Brahms?»: Zu diesem Konzert bieten wir ein Hörseminar «Aimez-vous Brahms?» an, das sich an Musikinteressierte richtet, die ihr Hören schulen wollen.

 

Patronat: hirslanden

 

Der Kompositionsauftrag wurde ermöglicht von Artephila Stiftung, Ernst von Siemens Musik Stiftung, Hans T. und Dr. Susanne Frei-(Kleiner) und Stiftung für das LSO.