Sinfoniekonzerte

Il Regno di Napoli

Neujahrskonzert

Donnerstag, 1. Januar 2015, 17.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Il Regno di Napoli
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Karadaglić Miloš Karadaglić, Gitarre
Hu Jung, Klavier
Joaquín Turina (1882–1949)
«Danzas gitanas» für Orchester
Joaquín Rodrigo (1901–1999)
«Concierto de Aranjuez» für Gitarre und Orchester
Alessandro Scarlatti (1660–1725)
Concerto grosso Nr. 1 f-moll
Domenico Scarlatti (1685-1757)
Sonate für Klavier E-Dur K. 380, L. 23
Domenico Cimarosa (1749–1801)
Ouvertüre zur Oper «Il matrimonio segreto»
Giuseppe Verdi (1813–1901)
Ouvertüre zur Oper «Alzira»
Giuseppe Martucci (1856–1909)
«Colore orientale» op. 44 Nr. 3
Nino Rota (1911–1979)
Tänze aus der Filmmusik zu «Il Gattopardo»


Spätestens 1684, als Alessandro Scarlatti zum Hofkapellmeister in Neapel berufen wurde, schlug die Stunde Neapels als Weltstadt der Musik. Die neapolitanische Oper strahlte in alle Welt aus: Ihr vielleicht wichtigster Vertreter, Domenico Cimarosa, wurde sogar an den Zarenhof in St. Petersburg sowie als Hofkomponist nach Wien eingeladen, und die erste Notenausgabe der berühmten Concerti grossi von Alessandro Scarlatti wurde in London gestochen. Umgekehrt reisten berühmte deutsche Musiker – Georg Friedrich Händel, Johann Joachim Quantz oder Johann Adolph Hasse – nach Neapel, um dort die Kunst des Komponierens aus erster Hand zu lernen. Eine ebenso intensive musikalische Verbindung gab es zwischen Neapel und Spanien, wo Alessandros Sohn Domenico Scarlatti bis zu seinem Tod am Königshof wirkte. Von solchen Einflüssen zeugt selbst noch im 20. Jahrhundert das berühmte «Concierto de Aranjuez».

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das PALACE LUZERN besondere Konditionen für ein einmaliges  Übernachtungserlebnis.

 

Patronat | CKW

 

Sinfoniekonzerte

Il Regno di Napoli

Neujahrskonzert - Extrakonzert

Freitag, 2. Januar 2015, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Il Regno di Napoli
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Karadaglić Miloš Karadaglić, Gitarre
Maria Anikina, Klavier

Joaquín Turina (1882–1949)
«Danzas gitanas» für Orchester
Joaquín Rodrigo (1901–1999)
«Concierto de Aranjuez» für Gitarre und Orchester
Alessandro Scarlatti (1660–1725)
Concerto grosso Nr. 1 f-moll
Domenico Scarlatti (1685-1757)
Sonate für Klavier A-Dur K. 212, L 135
Domenico Cimarosa (1749–1801)
Ouvertüre zur Oper «Il matrimonio segreto»
Giuseppe Verdi (1813–1901)
Ouvertüre zur Oper «Alzira»
Giuseppe Martucci (1856–1909)
«Colore orientale» op. 44 Nr. 3
Nino Rota (1911–1979)
Tänze aus der Filmmusik zu «Il Gattopardo»

Spätestens 1684, als Alessandro Scarlatti zum Hofkapellmeister in Neapel berufen wurde, schlug die Stunde Neapels als Weltstadt der Musik. Die neapolitanische Oper strahlte in alle Welt aus: Ihr vielleicht wichtigster Vertreter, Domenico Cimarosa, wurde sogar an den Zarenhof in St. Petersburg sowie als Hofkomponist nach Wien eingeladen, und die erste Notenausgabe der berühmten Concerti grossi von Alessandro Scarlatti wurde in London gestochen. Umgekehrt reisten berühmte deutsche Musiker – Georg Friedrich Händel, Johann Joachim Quantz oder Johann Adolph Hasse – nach Neapel, um dort die Kunst des Komponierens aus erster Hand zu lernen. Eine ebenso intensive musikalische Verbindung gab es zwischen Neapel und Spanien, wo Alessandros Sohn Domenico Scarlatti bis zu seinem Tod am Königshof wirkte. Von solchen Einflüssen zeugt selbst noch im 20. Jahrhundert das berühmte «Concierto de Aranjuez».

Ermässigte Ticketpreise für das Konzert vom 2. Januar 2015 nur mit «myPfister» - Bestellformular

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das PALACE LUZERN besondere Konditionen für ein einmaliges  Übernachtungserlebnis.

Patronat | CKW

Sinfoniekonzerte

Dem Andenken eines Engels

Mittwoch, 14. Januar 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Dem Andenken eines Engels
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Volkov Ilan Volkov, Leitung
Faust Isabelle Faust, Violine

Giacinto Scelsi (1905–1988)
«Anagamin» für 12 Streicher
Alban Berg (1885–1935)
Konzert für Violine und Orchester «Dem Andenken eines Engels»
Robert Schumann (1810–1856)
Fantasie für Violine und Orchester C-Dur op. 131
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Frühvollendet Verstorbene, die in Klängen weiterleben und denen in Tönen ein Denkmal gesetzt wurde: Das gilt für Scelsis «Anagamin» ebenso wie für Bergs Violinkonzert (seinem letzten Werk). Dieses ist dem Andenken der im Alter von nur achtzehn Jahren verstorbenen Manon Gropius gewidmet, einer Tochter Alma Mahlers aus ihrer zweiten Ehe. Anagamin sind nach buddhistischer Lehre jene Gläubigen, die ihre Vollendung erreicht haben und nicht mehr einer Wiedergeburt bedürfen. Und ist letztlich nicht auch Mozart ein Frühvollendeter und seine grosse g-Moll-Sinfonie eines der vollendetsten Werke der Gattung überhaupt? Bei Schumann indes stehen die Vorzeichen geradezu umgekehrt: Die Fantasie op. 131 ist ein spätes Werk, das aber in seiner Vollendung bis heute kaum richtig erkannt ist. Schumann selber mochte es sehr: «Es fehlt ganz an solchen brillanten Concertsätzen für die Violine; dieser insbesondere hat einen sehr heitren Charakter …»
 

Nachtkonzert
Am Mittwoch, 14. Januar 2015, findet ein Nachtkonzert mit Isabelle Faust statt.

 

Patronat | Luzerner Kantonalbank

Sinfoniekonzerte

Dem Andenken eines Engels

Donnerstag, 15. Januar 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Dem Andenken eines Engels
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Volkov Ilan Volkov, Leitung
Faust Isabelle Faust, Violine

Giacinto Scelsi (1905–1988)
«Anagamin» für 12 Streicher
Alban Berg (1885–1935)
Konzert für Violine und Orchester «Dem Andenken eines Engels»
Robert Schumann (1810–1856)
Fantasie für Violine und Orchester C-Dur op. 131
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Frühvollendet Verstorbene, die in Klängen weiterleben und denen in Tönen ein Denkmal gesetzt wurde: Das gilt für Scelsis «Anagamin» ebenso wie für Bergs Violinkonzert (seinem letzten Werk). Dieses ist dem Andenken der im Alter von nur achtzehn Jahren verstorbenen Manon Gropius gewidmet, einer Tochter Alma Mahlers aus ihrer zweiten Ehe. Anagamin sind nach buddhistischer Lehre jene Gläubigen, die ihre Vollendung erreicht haben und nicht mehr einer Wiedergeburt bedürfen. Und ist letztlich nicht auch Mozart ein Frühvollendeter und seine grosse g-Moll-Sinfonie eines der vollendetsten Werke der Gattung überhaupt? Bei Schumann indes stehen die Vorzeichen geradezu umgekehrt: Die Fantasie op. 131 ist ein spätes Werk, das aber in seiner Vollendung bis heute kaum richtig erkannt ist. Schumann selber mochte es sehr: «Es fehlt ganz an solchen brillanten Concertsätzen für die Violine; dieser insbesondere hat einen sehr heitren Charakter …»  

 

Patronat | Luzerner Kantonalbank

Sinfoniekonzerte

Fazil Say

Extrakonzert

Sonntag, 18. Januar 2015, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Fazil Say
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Say Fazil Say, Klavier und Leitung

Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Ferruccio Busoni (1866–1924)
Chaconne d-Moll für Klavier (arr. aus Bachs Partita Nr. 2 für Solovioline)
Fazil Say (*1970)
Silk Road, 2. Klavierkonzert für Klavier und Streichorchester (1994)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate für Klavier C-Dur KV 330
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414

Fazil Say ist ein Universalmusiker – klassischer Pianist, Jazzer, Komponist. «Musik ist für mich nicht einfach Klavier. Oder nur Jazz. Musik ist für mich eine innere Stimme. Sie bestimmt mein Leben.» Darum geht Fazil Say immer aufs Ganze – als genial begabter Musiker, aber auch als kritischer Zeitgenosse mit seinen politischen Ansichten beispielsweise seiner türkischen Heimat gegenüber. Fazil Says Klavierkunst fasziniert auf magische Weise, weil er als Musiker nie auf Distanz geht, sondern sich von den Werken, die er spielt, sozusagen vereinnahmen lässt und das Publikum damit regelmässig in seinen Bann zieht.
 

Club LSO U25
Zu diesem Konzert laden wir die Mitglieder des Clubs LSO U25 zur Generalprobe am Samstag, 17. Januar 2015 ein.

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das PALACE LUZERN besondere Konditionen für ein einmaliges  Übernachtungserlebnis.

 

Sinfoniekonzerte

Morgendämmerung im Tropenwald

Extrakonzert

Mittwoch, 28. Januar 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Morgendämmerung im Tropenwald
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Lehninger Marcelo Lehninger, Leitung
Bieri Reto Bieri, Klarinette

Heitor Villa-Lobos (1887–1959)
«Alvorada na floresta tropical», Ouvertüre
Fazil Say (1970)

«Khayyam» Konzert für Klarinette und Orchester, op. 36 (Schweizer Erstaufführung)
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 6 F-Fur op. 68 «Pastorale»

 

Immer wieder liessen sich Komponisten von aussermusikalischen Eindrücken inspirieren – von bedeutender Dichtung, von altem Legenden- und Sagenschatz oder, besonders intensiv, Erwachen des Tages und der Tiere im tropischen Regenwald des Amazonas. Vom Wald, allerdings vom europäischen Mischwald, war auch Beethoven besonders begeistert: «Kindlich freue ich mich darauf; wie froh bin ich, einmal in Gebüschen, Wäldern, unter Bäumen,Kräutern, Felsen wandeln zu können; kein Mensch kann das Land so lieben wie ich. Geben doch Wälder, Bäume, Felsen den Widerhall, den der Mensch wünscht!» Von solchem Widerhall zeugt aufs Schönste Beethovens «Pastoral»-Sinfonie. Das dreisätzige Klarinettenkonzert – benannt nach dem persischen Dichter, Philosophen, Mathematiker und Astronomen Omar Khayyam, der im 11. Jahrhundert lebte und zu den bedeutendsten Gelehrten der Zeit zählte – schildert Stationen und Themen seines Lebens: die Kindheit und Jugend, die Wissenschaft,die Religionskritik, aber auch die Liebe zu seiner Frau, der Khayyam in seinen Gedichten ungewöhnlich offen Ausdruck verleiht.

Sinfoniekonzerte

Rafał Blechacz mit Mozart

Extrakonzert

Mittwoch, 4. Februar 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Rafał Blechacz mit Mozart
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Blechacz Rafał Blechacz, Klavier

Robert Schumann (1810–1856)
Ouvertüre zu «Genoveva» op. 81
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 c-Moll KV 491
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Seit seinem spektakulären Sieg im internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau 2005,wo Rafał Blechacz nicht nur den Ersten Preis, sondern gleich auch noch alle Nebenpreise gewann, sorgt der junge polnische Pianist weltweit für Aufsehen. Für seine eminenten künstlerischen Leistungen wurde er neulich mit dem Gilmore Award, der wohl höchsten Auszeichnung überhaupt, geehrt. Und mit Mozarts grossem c-Moll-Klavierkonzert hat sich Rafał Blechacz ein besonders tiefschürfendes Werk ausgesucht. Umrahmt wird es mit Schumann: James Gaffigan dirigiert die Ouvertüre zu Schumanns einziger Oper «Genoveva», ein düster-leidenschaftliches Meisterwerk, sowie dessen Sinfonie Nr. 2, von der Schumann sagte: «Ja – ich denke, so ‘ne rechte Jupiter», womit er den Bezug zu Mozarts letzter Sinfonie meinte – Schumann auf Mozarts Spuren sozusagen.  

 

Patronat | HIRSLANDEN Klinik St. Anna

Preise Spezialpreis für LSO U25 Clubmitglieder CHF 10
Sinfoniekonzerte

Rafał Blechacz mit Mozart

Donnerstag, 5. Februar 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Rafał Blechacz mit Mozart
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Blechacz Rafał Blechacz, Klavier

Robert Schumann (1810–1856)
Ouvertüre zu «Genoveva» op. 81
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 c-Moll KV 491
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Seit seinem spektakulären Sieg im internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau 2005, wo Rafał Blechacz nicht nur den Ersten Preis, sondern gleich auch noch alle Nebenpreise gewann, sorgt der junge polnische Pianist weltweit für Aufsehen. Für seine eminenten künstlerischen Leistungen wurde er neulich mit dem Gilmore Award, der wohl höchsten Auszeichnung überhaupt, geehrt. Und mit Mozarts grossem c-Moll-Klavierkonzert hat sich Rafał Blechacz ein besonders tiefschürfendes Werk ausgesucht. Umrahmt wird es mit Schumann: James Gaffigan dirigiert die Ouvertüre zu Schumanns einziger Oper «Genoveva», ein düster-leidenschaftliches Meisterwerk, sowie dessen Sinfonie Nr. 2, von der Schumann sagte: «Ja – ich denke, so ‘ne rechte Jupiter», womit er den Bezug zu Mozarts letzter Sinfonie meinte – Schumann auf Mozarts  Spuren sozusagen.

Nachtkonzert
Am Donnerstag, 5. Februar 2015 findet ein Nachtkonzert mit Rafał Blechacz statt.

 

Patronat | PWC

LSO Horizonte Senioren+Generationen

Ensemble D – Konzert und Begegnung für Menschen mit Demenz und junge Erwachsene

Freitag, 6. März 2015, 11.30 Uhr,  KKL, Luzern Probesaal
Rochat Nadège Rochat, Violoncello
Dörken Danae Dörken, Klavier

Robert Schumann (1810–1856)
Fantasiestücke op. 73 für Violoncello und Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 op. 58
Robert Schumann
Adagio und Allegro op. 70 für Violoncello und Klavier
Frédéric Chopin (1810–1849)
Introduction et Polonaise brillante Op. 3 für Violoncello und Klavier

Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, besitzt Musik oft einen hohen Stellenwert: Das eigene Musizieren, Konzertbesuche aus der Zeit vor der Erkrankung oder ein Liedrepertoire sind immer noch tief im Bewusstsein verankert, unvergessliche Erinnerungen sind daran geknüpft. Wir möchten demenzkranken Menschen die Möglichkeit bieten, in einem ausreichend geschützten Rahmen Musik im Konzertsaal zu erleben, gemeinsam mit anderen Hörern. Im Vorfeld der beiden ausgewählten Konzerte findet eine kleine Einführung durch die Musikvermittlerin des LSO und gleichzeitig eine Begegnung mit jungen Menschen unseres Jugendclubs statt, die ebenfalls die Konzerte besuchen und sich mit dem Thema Musik & Demenz im Vorfeld befassen werden.

11.30 Uhr, Gespräch/Einführung, Probesaal KKL
12.30 Uhr, Konzert KKL Luzern, Konzertsaal

CHF 30 (für zwei Karten, inkl. Getränk vor dem Konzert)

Anmeldung und Reservation: d.lehnert@sinfonieorchester.ch oder T 041 226 05 19
 

Für eine sorgfältige Planung bitten wir um Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem ersten Konzerttermin.
Die Schweizerische Alzheimervereinigung Luzern unterstützt diese Initiative.

Sinfoniekonzerte

Sinfonische Tänze Yutaka Sado

Mittwoch, 11. März 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Sinfonische Tänze Yutaka Sado
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Sado Yutaka Sado, Leitung
Frang Vilde Frang, Violine

Jacques Ibert (1890–1962)
Divertissement für Kammerorchester
Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Sergej Rachmaninoff (1873–1943)
Sinfonische Tänze op. 45

In seinem vielleicht beliebtesten Werk, dem Divertissement, setzt Ibert auf geistreiche Unterhaltung: mit «verdrehten» Zitaten aus der klassischen Musikliteratur, mit parodistischen Verfremdungen des Wiener Walzers sowie absichtlich «falschen» Tönen. Korngolds spätes Violinkonzert basiert weitgehend auf üppigen Melodien seiner preisgekrönten Filmmusiken, die er für Hollywood komponierte. Exotisch farbige, expressiv kantable Klänge – eine mitreissende geigerische Tour de Force mit fast schon aberwitzigen Effekten. In den Sinfonischen Tänzen entfesselt Rachmaninoff ein letztes Mal die guten, aber auch die bösen Geister des Lebens. Der zweite Tanz ist als Walzer angelegt; im dritten eröffnen zwölf Glockenschläge einen wahren Teufelssabbat, und das «Dies Irae»-Motiv läss thier gar an einen Totentanz denken: Damit nahm Rachmaninoff Abschied vom Leben.

 

Patronat | VONTOBEL-STIFTUNG

Sinfoniekonzerte

Sinfonische Tänze Yutaka Sado

Donnerstag, 12. März 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Sinfonische Tänze Yutaka Sado
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Sado Yutaka Sado, Leitung
Frang Vilde Frang, Violine

Jacques Ibert (1890–1962)
Divertissement für Kammerorchester
Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Sergej Rachmaninoff (1873–1943)
Sinfonische Tänze op. 45

In seinem vielleicht beliebtesten Werk, dem Divertissement, setzt Ibert auf geistreiche Unterhaltung: mit «verdrehten» Zitaten aus der klassischen Musikliteratur, mit parodistischen Verfremdungen des Wiener Walzers sowie absichtlich «falschen» Tönen. Korngolds spätes Violinkonzert basiert weitgehend auf üppigen Melodien seiner preisgekrönten Filmmusiken, die er für Hollywood komponierte. Exotisch farbige, expressiv kantable Klänge – eine mitreissende geigerische Tour de Force mit fast schon aberwitzigen Effekten. In den Sinfonischen Tänzen entfesselt Rachmaninoff ein letztes Mal die guten, aber auch die bösen Geister des Lebens. Der zweite Tanz ist als Walzer angelegt; im dritten eröffnen zwölf Glockenschläge einen wahren Teufelssabbat, und das «Dies Irae»-Motiv lässt hier gar an einen Totentanz denken: Damit nahm Rachmaninoff Abschied vom Leben.

 

Patronat | MVM

Sinfoniekonzerte

Karfreitagszauber

Donnerstag, 2. April 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Karfreitagszauber
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Arditti Quartett Arditti Quartett

Erik Satie (1866–1925)
«Gymnopedie» Nr. 1 und Nr. 3
Michael Jarrell (*1958)
Ein neues Werk für Streichquartett und Orchester. Schweizer Erstaufführung im Rahmen
von «OEuvres Suisses», einem gemeinsamen Projekt von Pro Helvetia und dem Verband
Schweizerischer Berufsorchester
Claude Debussy (1862–1918)
«Prélude à l’Après-midi d’un faune»
Richard Wagner (1813–1883)
Orchestersuite und «Karfreitagszauber» aus dem Bühnenweihfestspiel «Parsifal»

Immer wieder erstaunt es, welche höchst unterschiedlichen Blüten die Musik praktisch zu
gleicher Zeit treiben kann. Da ist einerseits Wagners «Parsifal», wo Religion und Bühne sich auf der Suche nach dem legendären Gral in festspielweihevoller Inbrunst potenzieren. Und da sind, nur sechs Jahre später entstanden, die «Gymnopedies» von Satie, wo er der Musik
sozusagen nur noch die Funktion eines sehr prosaischen, beiläufigen Möblierungsstückes zubilligte – «musique d’ameublement» nannte das Satie. Extremere ästhetische Positionen lassen sich kaum denken. Und irgendwo dazwischen – oder gar bewusst abseits von beiden? – müsste man sich Debussy wohl vorstellen. Zudem, wie steht es mit solchen Positionsbezügen heute? Eine Antwort auf diese Frage wird das neue Werk des Schweizer Komponisten Michael Jarrell geben.

Horizonte
Zu diesem Konzert bieten wir das Mehrgenerationenprojekt «Piccolo Concerto Grosso» an.

Horizonte Senioren-Universität
In Kooperation mit der Senioren-Universität Luzern bieten wir ausserdemein vierteiliges Seminar zu diesem Konzert an.

 

Wir danken der LANDIS & GYR STIFTUNG /Siemens Building Technologies für die spezielle Förderung des Michael Jarrell Programms.

Rezital - Meisterwerke

Emmanuel Pahud & Friends

Kammermusik

Dienstag, 21. April 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Emmanuel Pahud & Friends
Pahud Emmanuel Pahud, Flöte
Kashimoto Daishin Kashimoto, Violine
Avramovic Maja Avramovic, Violine
Garcia Joachin Riquelme Garcia, Viola
Koncz Stephan Koncz, Violoncello
Meyer Paul Meyer, Klarinette

Gioacchino Rossini (1792–1868)
Sonata a quattro Nr. 2 A-Dur für Streicher
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Flötenquartett G-Dur KV 285a
Wolfgang Amadeus Mozart
Flötenquartett D-Dur KV 285
Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenquintett A-Dur KV 581

Immer wieder schart Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker und auf den bedeutenden Konzertpodien weltweit ein gefragter Solist, befreundete Künstler um sich, um kammermusikalische Kostbarkeiten zu präsentieren. Eine Streichersonate Rossinis macht den Anfang – ein herrlich witziges, quirliges Stück so recht aus dem Geist der italienischen Opera buffa. Mozart soll die Flöte nicht sonderlich geliebt haben – so heisst es zumindest. Allerdings, wenn man Emmanuel Pahud in zwei von Mozarts Flötenquartetten hört, mag man daran nicht mehr so recht glauben. Und das späte Klarinettenquintett gehört erst recht zu den absoluten Meisterwerken der klassischen Kammermusik.

Sinfoniekonzerte

Pan und Syrinx

Mittwoch, 22. April 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Pan und Syrinx
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Domingo Hindoyan, Leitung
Power Lawrence Power, Bratsche

Carl Nielsen (1865–1931)
«Pan und Syrinx», sinfonische Dichtung
James MacMillan (*1959)
Konzert für Viola und Orchester (Schweizerische Erstaufführung)
Carl Nielsen
Sinfonie Nr. 4 op. 29 «Das Unauslöschliche»

Neben Jean Sibelius, dessen sinfonisches Werk in den vergangenen Jahren in den Programmen des Luzerner Sinfonieorchesters immer wieder mit nachhaltigem Erfolg präsent war, gehört Carl Nielsen zweifellos zu den bedeutendsten skandinavischen Sinfonikern. Mit seiner Vierten – mit dem Beinamen «Das Unauslöschliche» – schrieb er sein Meisterwerk, und in einem Konzert im Februar 1918 stellte er dieses Werk zusammen mit der soeben neu entstandenen sinfonischen Dichtung «Pan und Syrinx» vor, welche auf Ovids «Metamorphosen » basiert und die Entstehung der Panflöte als Folge einer unerwiderten, tragischen Liebe schildert. Dazwischen spielt Lawrence Power die schweizerische Erstaufführung von James MacMillans Violakonzert. Er hat das Werk Werk bereits im Januar 2014 in London mit überragendem Erfolg aus der Taufe gehoben.

Sinfoniekonzerte

Pan und Syrinx

Donnerstag, 23. April 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Pan und Syrinx
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Domingo Hindoyan, Leitung
Power Lawrence Power, Bratsche

Carl Nielsen (1865–1931)
«Pan und Syrinx», sinfonische Dichtung
James MacMillan (*1959)
Konzert für Viola und Orchester (Schweizerische Erstaufführung)
Carl Nielsen
Sinfonie Nr. 4 op. 29 «Das Unauslöschliche»

 

Neben Jean Sibelius, dessen sinfonisches Werk in den vergangenen Jahren in den Programmen des Luzerner Sinfonieorchesters immer wieder mit nachhaltigem Erfolg präsent war, gehört Carl Nielsen zweifellos zu den bedeutendsten skandinavischen Sinfonikern. Mit seiner Vierten – mit dem Beinamen «Das Unauslöschliche» – schrieb er sein Meisterwerk, und in einem Konzert im Februar 1918 stellte er dieses Werk zusammen mit der soeben neu entstandenen sinfonischen Dichtung «Pan und Syrinx» vor, welche auf Ovids «Metamorphosen » basiert und die Entstehung der Panflöte als Folge einer unerwiderten, tragischen Liebe schildert. Dazwischen spielt Lawrence Power die schweizerische Erstaufführung von James MacMillans Violakonzert. Er hat das Werk bereits im Januar 2014 in London mit überragendem Erfolg aus der Taufe gehoben.

Rezital - Meisterwerke

Hélène Grimaud

Klavierrezital

Freitag, 8. Mai 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Hélène Grimaud
Grimaud Hélène Grimaud, Klavier

Luciano Berio (1925–2003)
«Wasserklavier» aus: 6 Encores
Toru Takemitsu (1930–1996)
«Rain Tree Sketch» II
Gabriel Fauré (1845–1924)
Barcarolle Nr. 5 fis-Moll op. 66
Maurice Ravel (1875–1937)
«Jeux d’eaux»
Isaac Albeniz (1860–1909)
«Almeria» aus: «Iberia»
Franz Liszt (1811–1886)

«Les jeux d’eau à la Villa d’Este» aus: «Années de pèlerinage – Troisième Année»
Leoš Janáček (1854–1928)
«Im Nebel» I
Claude Debussy (1862–1918)
«La Cathédrale engloutie» aus: Préludes I
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klavier Nr. 2 op. 2

Ein perfekt «durchkomponiertes» Programm hat sich die faszinierende Meisterpianistin Hélène Grimaud für ihr Luzerner Rezital zusammengestellt: Wasser scheint durch fast alle Werke förmlich zu rieseln. Oder sich in Form von Nebel über die musikalische Landschaft zu legen. Oder eine einsame Insel zu umspülen. Einmal regnet es, ein andermal schneit es sogar und tanzen die Schneeflocken. Dann wiederum sind Wasserspiele angesagt. Einmal sitzen wir in einem Kahn, gleiten sanft auf dem Wasser dahin, und das «mitten im Spiegel der schimmernden Wellen». Sogar eine Flussnixe oder Wassergöttin treibt ihr heimlich-unheimliches Spiel, und einmal dringen aus geheimnisvoller Tiefe Klänge von einer versunkenen Kathedrale an unsere Ohren.

 

Als offizieller Partner des LSO bietet Ihnen das PALACE LUZERN besondere Konditionen für ein einmaliges  Übernachtungserlebnis.

LSO Horizonte Senioren+Generationen

Ensemble D – Konzert und Begegnung für Menschen mit Demenz und junge Erwachsene

Sonntag, 10. Mai 2015, 10.00 Uhr,  KKL, Luzern Probesaal
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Foster Lawrence Foster, Leitung
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier

Luigi Cherubini (1760–1842)
Ouvertüre zur Oper «Ali-Baba ou Les quarante voleurs»
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Zoltán Kodály (1882–1967)
«Tänze aus Galánta»
Béla Bartók (1881–1945)
Rhapsodie für Violine und Orchester Nr. 2
Mieczysław Weinberg (1919–1996)
Rhapsodie über moldawische Themen op. 47 Nr. 1

Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, besitzt Musik oft einen hohen Stellenwert: Das eigene Musizieren, Konzertbesuche aus der Zeit vor der Erkrankung oder ein Liedrepertoire sind immer noch tief im Bewusstsein verankert, unvergessliche Erinnerungen sind daran geknüpft. Wir möchten demenzkranken Menschen die Möglichkeit bieten, in einem ausreichend geschützten Rahmen Musik im Konzertsaal zu erleben, gemeinsam mit anderen Hörern. Im Vorfeld der beiden ausgewählten Konzerte findet eine kleine Einführung durch die Musikvermittlerin des LSO und gleichzeitig eine Begegnung mit jungen Menschen unseres Jugendclubs statt, die ebenfalls die Konzerte besuchen und sich mit dem Thema Musik & Demenz im Vorfeld befassen werden .

10.00Uhr:  Gespräch/Einführung, Probesaal KKL
11.00 Uhr: Konzert KKL Luzern, Konzertsaal

Preise: Preiskategorien von CHF 25 bis 110 (Zwei Personen erhalten Karten zum Preis einer Karte inkl. Getränk vor Konzert)

Anmeldung und Reservation: d.lehnert@sinfonieorchester.ch oder T 041 226 05 19
 

Für eine sorgfältige Planung bitten wir um Anmeldung bis spätestens eine Woche vor dem ersten Konzerttermin.
Die Schweizerische Alzheimervereinigung Luzern unterstützt diese Initiative.

Extrakonzert

Der Donau entlang

Muttertagskonzert

Sonntag, 10. Mai 2015, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Der Donau entlang
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Foster Lawrence Foster, Leitung
Buniatishvili Khatia Buniatishvili, Klavier
Schatzman Lisa Schatzman, Violine

Luigi Cherubini (1760–1842)
Ouvertüre zur Oper «Ali-Baba ou Les quarante voleurs»
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Zoltán Kodály (1882–1967)
«Tänze aus Galánta»
Béla Bartók (1881–1945)
Rhapsodie für Violine und Orchester Nr. 2
Mieczysław Weinberg (1919–1996)
Rhapsodie über moldawische Themen op. 47 Nr. 1

 

Selbst Luigi Cherubini, der aus Italien stammende, aber in Frankreich berühmt gewordene Opern-Klassiker, weilte einmal zu Besuch an der Donau – nämlich 1805 in Wien. Und das mit Erfolg: Beethoven, der sein erstes Klavierkonzert nur fünf Jahre zuvor in Wien vorgestellt
hatte, hielt Cherubini für den grössten lebenden Komponisten. Etwas weiter der Donau flussabwärts entlang liegt Galánta, wo Kodály einige Jahre seiner Jugend verbrachte. In seinen «Tänzen aus Galánta» lässt er lebenspralle Erinnerungen an diese Jugendzeit damals in Ungarn aufleben. Auch Bartók verarbeitete in seiner zweiten Rhapsodie Themen und Motive sowohl aus der ungarischen wie aus der rumänischen traditionellen Volksmusik. Und kurz bevor die Donau ins Schwarze Meer fliesst, stösst sie an die Grenze zu Moldawien, das bis 1939 zu Rumänien gehörte. Entsprechend klingen die Themen der Rhapsodie über moldawische Themen, die Mieczysław Weinberg – ein in letzter Zeit sozusagen neu entdeckter polnisch-russischer Komponist – 1949 komponierte.
 

Tonkajüte
Zu diesem Konzert bieten wir für Kinder ab 4 Jahren die Tonkajüte-Musik-Werkstatt an.

Horizonte
Zu diesem Konzert bieten wir einbesonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Sinfoniekonzerte

Fest der Natur

Extrakonzert - Familienkonzert

Sonntag, 14. Juni 2015, 11.00 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Fest der Natur
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Wüstendörfer Lena-Lisa Wüstendörfer, Dirigent
Christina Gehring, Tanzpädagogik/Choreographie

Heitor Villa-Lobos (1887–1959)
Alvorada na floresta tropical
Johann Strauss II (1825–1899)
Festmarsch op. 452
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 6 «Pastorale», (Auszüge)
Jacques Ibert (1890–1962)
Divertissement
u.a.


Das Thema Natur begleitet uns während der gesamten Saison 14/15 in den Musikprojekten von LSO Horizonte. Zum Abschluss der Saison möchten wir mit allen Kindern und ihren Familien und Freunden die Natur zum Klingen bringen und sie musikalisch feiern. Wo gefeiert wird, ist auch der Tanz nicht weit. Schülerinnen und Schüler von Luzerner Primarschulen erarbeiten zusammen mit einer Choreografin eigene Tanz-Szenen – zu welchem Stück wird noch nicht verraten. Rund um das Konzert präsentieren wir Ergebnisse aus der Arbeit mit Schülern zum Thema «Natur & Musik». Ausserdem wird der Musikwagen nach dem Konzert vor dem KKL Luzern mit weiteren musikalischen Entdeckungen auf die Konzertbesucher, insbesondere die Kinder, warten. Genauere Angaben zum Rahmenprogramm folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren

Sinfoniekonzerte

Messa da Requiem

Mittwoch, 17. Juni 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Messa da Requiem
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Staatlicher Chor Lettland Staatlicher Chor Lettland, Chor
Agresta Maria Agresta, Sopran
Semenchuk Ekaterina Semenchuk, Mezzosopran
Berrugi Giorgo Berrugi, Tenor
Alexander Tsymbalyuk, Bass

Giuseppe Verdi (1813–1901)
Messa da Requiem

Vielleicht ist es Zufall, aber ein schöner: Vor genau 140 Jahren – im Juni 1875 – dirigierte Verdi vier Aufführungen seines Requiems in Wien – «jedesmal siegend über die Ungunst heisser Sommerzeit», wie Eduard Hanslick, der Wiener Kritikerpapst, schrieb. Allerdings äusserte er auch gewisse Bedenken: «Verdi ist ein geborener Theater-Komponist; er kann auch im Requiem den dramatischen Komponisten nicht verleugnen.» In der Tat: Trauer und flehentliches Bitten, Entsetzen ob den Schrecken des Jüngsten Gerichts sowie gläubig hoffende Zuversicht – das alles kommt in Verdis Musik mit einer höchst leidenschaftlichen, manchmal gar theatralischen, aber immer zutiefst emotionalen und in jedem Ton ehrlichen Sprache zum Ausdruck. Längst hat sich Verdis Requiem als ein Gipfelwerk kirchenmusikalischer Kompositionskunst erwiesen.

 

Patronat | UBS

Sinfoniekonzerte

Messa da Requiem

Donnerstag, 18. Juni 2015, 19.30 Uhr,  KKL, Luzern Konzertsaal
Messa da Requiem
Luzerner Sinfonieorchester LSO Luzerner Sinfonieorchester LSO
Gaffigan James Gaffigan, Chefdirigent
Staatlicher Chor Lettland Staatlicher Chor Lettland, Chor
Agresta Maria Agresta, Sopran
Semenchuk Ekaterina Semenchuk, Mezzosopran
Berrugi Giorgo Berrugi, Tenor
Alexander Tsymbalyuk, Bass

Giuseppe Verdi (1813–1901)
Messa da Requiem

Vielleicht ist es Zufall, aber ein schöner: Vor genau 140 Jahren – im Juni 1875 – dirigierte Verdi vier Aufführungen seines Requiems in Wien – «jedesmal siegend über die Ungunst heisser Sommerzeit», wie Eduard Hanslick, der Wiener Kritikerpapst, schrieb. Allerdings äusserte er auch gewisse Bedenken: «Verdi ist ein geborener Theater-Komponist; er kann auch im Requiem den dramatischen Komponisten nicht verleugnen.» In der Tat: Trauer und flehentliches Bitten, Entsetzen ob den Schrecken des Jüngsten Gerichts sowie gläubig hoffende Zuversicht – das alles kommt in Verdis Musik mit einer höchst leidenschaftlichen, manchmal gar theatralischen, aber immer zutiefst emotionalen und in jedem Ton ehrlichen Sprache zum Ausdruck. Längst hat sich Verdis Requiem als ein Gipfelwerk kirchenmusikalischer Kompositionskunst erwiesen.

 

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